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 » nicht erledigt Übergang Master - Promotion/Finanzierung
▶ Wie finanziere ich das? Und dann: DfG-Projekt und Stipendium gleichzeitig möglich?

27.06.2014, 14:44:18
Beitrag #1
Übergang Master - Promotion/Finanzierung
Hallöchen,

zwar sind es bei mir noch sehr theoretische Fragen, aber für den Fall das informiere ich mich schonmal...

Ich schreibe zurzeit eine Masterarbeit bei zwei Professoren in meinem Studiengang, die beide dazu ein Projekt beim DfG eingereicht haben, dass noch bewilligt werden muss. Wenn dieses dann bewilligt werden würde, hätte ich natürlich auch realistische Chancen auf eine Doktorantenstelle in diesem Projekt. Da ich mir momentan sehr gut vorstellen kann, über das gleiche Thema auch eine Dissertation zu schreiben, wäre das natürlich ideal.

Wenn das Projekt bewilligt werden würde, dann würde es, laut Schätzung meines Profs, noch ungefähr ein Jahr dauern, bis das Ganze dann auch los gehen würde. Nun bin ich aber voraussichtlich in einem halben Jahr fertig und meine SHK-Stelle an einer anderen Berliner Uni läuft am 31.1.15 aus (wurde aus Drittmitteln für ein Jahr finanziert). Nun überlege ich alternativ natürlich auch, mich nach einem Stipendium umzusehen, denn es ist ja nicht garantiert, dass das Projekt dann auch wirklich startet. Aber bis man so ein Stipendium bekommt, dauert es ja auch 2 bis 6 Monate (Erfahrungswerte von promivierenden Kommilitonen).
Aber wie finanziere ich die Zwischenzeit? Was ist, wenn ich ein Stipendium und eine Stelle in dem Projekt bekommen sollte? Beides zusammen geht ja sicher nicht?!

Ich wäre über Erfahrungswerte eurerseits sehr dankbar.

Grüße,
lagom

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28.06.2014, 12:36:24
Beitrag #2
RE: Übergang Master - Promotion/Finanzierung
Hallo,

ich denke, dass es klug wäre, wenn du dich erst einmal auf ein Stipendium bewirbst, um deine Finanzierung zu sichern. Falls das Projekt dann starten sollte und du dort angestellt wirst, dann kannst du das Stipendium ja wieder aufgeben (finanziell wird sich eine Anstellung auch eher lohnen). Gleichzeitig wirst du Anstellung und Stipendium nicht haben können, weil bei den Stipendien meistens begrenzt ist, wieviel man nebenbei noch arbeiten darf (meist 6 oder 10 Stunden pro Woche).

Zur Überbrückung könntest du dich natürlich arbeitslos melden, das ist aber wahrscheinlich eher keine besonders tolle Wahl. Alternativ könnten deine Professoren dich vielleicht auch als WHK anstellen, da verdient man mehr als SHK; reich wird man da zwar auch nicht, aber vielleicht reicht es ja für ein paar Monate. Manchmal haben Unis auch interne Förderinstrumente, wo man WHK-Gelder u.ä. beantragen kann. Das könntest du dir ja mal anschauen.

Viel Erfolg auf jeden Fall dabei!

(27.06.2014 14:44:18)lagom schrieb:  Hallöchen,

zwar sind es bei mir noch sehr theoretische Fragen, aber für den Fall das informiere ich mich schonmal...

Ich schreibe zurzeit eine Masterarbeit bei zwei Professoren in meinem Studiengang, die beide dazu ein Projekt beim DfG eingereicht haben, dass noch bewilligt werden muss. Wenn dieses dann bewilligt werden würde, hätte ich natürlich auch realistische Chancen auf eine Doktorantenstelle in diesem Projekt. Da ich mir momentan sehr gut vorstellen kann, über das gleiche Thema auch eine Dissertation zu schreiben, wäre das natürlich ideal.

Wenn das Projekt bewilligt werden würde, dann würde es, laut Schätzung meines Profs, noch ungefähr ein Jahr dauern, bis das Ganze dann auch los gehen würde. Nun bin ich aber voraussichtlich in einem halben Jahr fertig und meine SHK-Stelle an einer anderen Berliner Uni läuft am 31.1.15 aus (wurde aus Drittmitteln für ein Jahr finanziert). Nun überlege ich alternativ natürlich auch, mich nach einem Stipendium umzusehen, denn es ist ja nicht garantiert, dass das Projekt dann auch wirklich startet. Aber bis man so ein Stipendium bekommt, dauert es ja auch 2 bis 6 Monate (Erfahrungswerte von promivierenden Kommilitonen).
Aber wie finanziere ich die Zwischenzeit? Was ist, wenn ich ein Stipendium und eine Stelle in dem Projekt bekommen sollte? Beides zusammen geht ja sicher nicht?!

Ich wäre über Erfahrungswerte eurerseits sehr dankbar.

Grüße,
lagom

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30.06.2014, 18:32:16
Beitrag #3
RE: Übergang Master - Promotion/Finanzierung
Danke für deine Antwort.

Zitat:Gleichzeitig wirst du Anstellung und Stipendium nicht haben können, weil bei den Stipendien meistens begrenzt ist, wieviel man nebenbei noch arbeiten darf (meist 6 oder 10 Stunden pro Woche).

Ja, das dachte ich mir schon fast. Aber anderseits steht meist als Einschränkung, dass man nicht mehr als 6h die Woche etwas machen darf, das nicht mit der Diss zu tun hat. Das wäre ja dann nicht der Fall, oder?

Nun habe ich gesehen, dass es auch sogenannte Research Stipendien gibt, die einem den Übergang finanzieren sollen. So viele habe ich davon allerdings noch nicht entdeckt. Hier in Berlin scheint es nur das von der Humboldt Graduate School zu geben, oder kennt noch jemand eins, dass ich übersehen habe?

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30.06.2014, 19:13:08
Beitrag #4
RE: Übergang Master - Promotion/Finanzierung
(30.06.2014 18:32:16)lagom schrieb:  Nun habe ich gesehen, dass es auch sogenannte Research Stipendien gibt, die einem den Übergang finanzieren sollen. So viele habe ich davon allerdings noch nicht entdeckt. Hier in Berlin scheint es nur das von der Humboldt Graduate School zu geben, oder kennt noch jemand eins, dass ich übersehen habe?

Wenn ich das richtig sehe, dann bist du an der FU? Ich bin zwar nicht an derselben Uni, aber ich habe mal bei uns eine Veranstaltung für Interessierte zum Thema Promotion besucht, daher kam mir die Idee, dass ihr sicher auch eine Antragsberatung für sowas habt. Und ja, habt ihr: Antragsberatung für Forschungsförderung an der FU Berlin

Dort müsstest du wahrscheinlich die Art von Infos finden, die du suchst. Und wenn nicht, dann wissen die, wer dir weiterhelfen kann.


Math puns are the first sine of madness.
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30.06.2014, 19:45:46
Beitrag #5
RE: Übergang Master - Promotion/Finanzierung
Zitat:Antragsberatung für Forschungsförderung an der FU Berlin

Dankeschön. Die hatte ich tatsächlich noch nicht gesehen.
Gehe morgen zu einer Infoveranstaltung der HU und bin hoffentlich danach schlauer. :-)

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