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 » nicht erledigt Elektronische Texte lesen

30.12.2012, 18:15:25
Beitrag #1
Elektronische Texte lesen
Hallo Lächel

es gibt ja (mittlerweile?) viele, auch ältere, wissenschaftliche Texte in elektronischer Form, überwiegend als PDF (manchmal als Volltext, manchmal in Form von Bildern, manchmal als Hybrid). Mich würde mal interessieren, wie ihr diese Literatur rezipiert, insbesondere in Bezug auf Tablet PCs und Geräte mit E-Ink-Display; verwendet ihr solche zur Lektüre wissenschaftlicher Literatur, und funktioniert das gut?

Nach dem zuletzt genannten Geräten war ich eigentlich schon her, als ich das erste Mal gehört habe, dass sie "demnächst" kommen sollen. "Demnächst" war dann vielleicht so vor 4-5 Jahren, aber ich habe noch immer keinen, obwohl ich eigentlich der Meinung bin, dass sie neben der zur Zeit wohl dominierenden Funktion als "Belletristik-Gameboy" ein Segen für die "professionelle" Beschäftigung mit Texten sein könnten. Dazu würde ich mir beispielsweise wünschen, dass man PDFs (auch mit Grafiken) gut lesen kann, dass man vielleicht eine eingebaute Literatur und Zitatverwaltung sowie umfangreiche Notiz- und Kommentierfunktionen hat, eine direkte Integration an die gängigen Anbieter solcher Texte, dass man Texte parallel lesen und mit einander in Beziehung setzen kann usw. Diese Funktionen würden wohl - wenn überhaupt - am ehesten noch von Tablets erfüllt, die dafür aber andere technische Nachteile hätten. Manchmal versuche ich Artikel am Rechner zu lesen (ggf. unter Zuhilfenahme von Xournal), falle letztendlich aber doch immer auf Papier und Stift zurück.

Um mal auf den Punkt zu kommen: Wie lest ihr digitale Texte, welche Hilfsmittel verwendet ihr dazu und wie gut funktioniert das für euch?

Danke für jede Antwort Lächel

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30.12.2012, 20:48:45
Beitrag #2
RE: Elektronische Texte lesen
Also ich lese eigentlich alles als PDF, entweder am Mac mit Skim oder auf dem iPad mit GoodReader; die Annotationen sind zwischen beiden Programmen kompatibel. Klappt ganz gut eigentlich.

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31.12.2012, 19:55:10
Beitrag #3
RE: Elektronische Texte lesen
Ich lese - wenn ich ernsthaft 'mit dem Text arbeiten' will - nur auf Papier, wobei ich einen Bleistift neben dem Papier liegen habe, mit dem ich ggf. anmerke und untertreiche. Das am Rechner zu machen, finde ich nur nervig kompliziert. Zudem lese ich nur gern in entspannter Atmosphäre, und das schließt für mich einen laufenden Bildschirm aus. Hinzu kommt, dass mir das Anmachen eines elektrischen Geräts fast immer als nützliches bis 'notwendiges' Übel erscheint. Den Rechner mache ich öfter mal an und nach Erledigen alles Wichtigen wieder aus, z. B. um an Texten zu arbeiten.

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01.01.2013, 14:42:38
Beitrag #4
RE: Elektronische Texte lesen
Ich probiere gerade Mendeley als Literaturverwaltung aus - und da gibt es auch einen recht vernünftigen PDF-Lesemodus, die Notizen sind dann auch durchsuchbar (da bin ich drauf gekommen, weil Citavi schwach ist und auf einem Mac nicht nutzbar). Aber danke für den Hinweis mit Skim, das probiere ich direkt mal aus!

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24.02.2013, 16:32:00
Beitrag #5
RE: Elektronische Texte lesen
Oh je, hier wollte ich eigentlich schon längst mal geantwortet haben, entschuldigt bitte...
Vielen Dank jedenfalls für die bisherigen Rückmeldungen. Mal abgesehen von den eigentlichen Studieninhalten habe ich irgendwie ein Faible für technische und methodische Aspekte wissenschaftlichen Arbeitens, und find's immer sehr spannend heraus zu finden, wie andere so arbeiten, welche Werkzeuge dann tatsächlich auch verwendet werden, etc. Lächel


(30.12.2012 20:48:45)Sebastian schrieb:  Also ich lese eigentlich alles als PDF, entweder am Mac mit Skim oder auf dem iPad mit GoodReader; die Annotationen sind zwischen beiden Programmen kompatibel. Klappt ganz gut eigentlich.
Würdest du denn sagen, dass eines von beiden für dich besser funktioniert? Meine These wäre, dass es auf Tablets bzw. dem iPad besser klappen könnte, weil man da was in der Hand hat, und durch die Touchfunktionen vielleicht näher am Text ist.


(31.12.2012 19:55:10)kunnukun schrieb:  Ich lese - wenn ich ernsthaft 'mit dem Text arbeiten' will - nur auf Papier, wobei ich einen Bleistift neben dem Papier liegen habe, mit dem ich ggf. anmerke und untertreiche. Das am Rechner zu machen, finde ich nur nervig kompliziert. Zudem lese ich nur gern in entspannter Atmosphäre, und das schließt für mich einen laufenden Bildschirm aus. Hinzu kommt, dass mir das Anmachen eines elektrischen Geräts fast immer als nützliches bis 'notwendiges' Übel erscheint. Den Rechner mache ich öfter mal an und nach Erledigen alles Wichtigen wieder aus, z. B. um an Texten zu arbeiten.
Das ist interessant. Übertragst du dann deine Notizen, Exzerpte oder was auch immer da anfällt anschließend in Rechner, oder bleibt das alles analog bis zu dem Moment wo es dann evtl. in einen Text o.Ä. einfließt? Hast du mal so einen TabletPC oder einen E-Reader ausprobiert, und würde das für dich evtl. funktionieren?

(01.01.2013 14:42:38)suz schrieb:  Ich probiere gerade Mendeley als Literaturverwaltung aus - und da gibt es auch einen recht vernünftigen PDF-Lesemodus, die Notizen sind dann auch durchsuchbar (da bin ich drauf gekommen, weil Citavi schwach ist und auf einem Mac nicht nutzbar). Aber danke für den Hinweis mit Skim, das probiere ich direkt mal aus!
Das führt zwar jetzt z.T. vom Thema weg (wobei ich ja finde, dass das alles zusammengehört, und verschiedene Schritte desselben Prozesses sind), aber mich würde ja schon interessieren, was dich an Citavi stört. Weil ich das "falsche" Betriebssystem verwende, kann ich im Prinzip eigentlich nur JabRef halbwegs unproblematisch verwenden, und bin jedes Mal, wenn ich Citavi benutzen darf (die Uni hat da 'ne Campus Lizenz) froh; eigentlich bin ich ja ein Freund freier Software, aber in dem Sektor finde ich, dass keine (die ich kenne) auch nur ansatzweise an irgendein kommerzielles Produkt heranreicht.

Und du liest die Texte dann aber meist auf einem normalen Desktop Rechner/Notebook?

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25.02.2013, 12:15:52
Beitrag #6
RE: Elektronische Texte lesen
(24.02.2013 16:32:00)thf schrieb:  
(30.12.2012 20:48:45)Sebastian schrieb:  Also ich lese eigentlich alles als PDF, entweder am Mac mit Skim oder auf dem iPad mit GoodReader; die Annotationen sind zwischen beiden Programmen kompatibel. Klappt ganz gut eigentlich.
Würdest du denn sagen, dass eines von beiden für dich besser funktioniert? Meine These wäre, dass es auf Tablets bzw. dem iPad besser klappen könnte, weil man da was in der Hand hat, und durch die Touchfunktionen vielleicht näher am Text ist.

Da beide Programme miteinander kompatibel sind und Annotationen gut austauschen können, funktioniert beides gut. Wenn ich weiß, dass ich viele Anmerkungen machen will, dann lese ich meist am Computer, weil das Unterstreichen und Notizen Schreiben mit Maus und Tastatur einfach schneller geht als auf dem iPad-Bildschirm. Fürs iPad habe ich inzwischen eine Tastatur und das macht das Arbeiten damit auch wieder sehr bequem. Trotzdem nutze ich das iPad zum Lesen vor allem im Zug. Das gute an Skim/GoodReader ist, dass Skim die GoodReader-Annotationen gut einlesen kann und BibDesk wiederum die Skim-Annotationen von Haus aus durchsuchen kann. Somit kann ich dann sowohl die PDFs an sich als auch die Annotationen in der Volltextsuche nutzen. Also ich kann BibDesk-Skim-GoodReader nur sehr empfehlen.

Ich finde, dass das Lesen auf Papier auch was für sich hat. Aber ab einer gewissen Menge an Texten wird das einfach sehr unpraktisch zu organisieren. V.a., wenn man nach etwas bestimmten sucht und nicht mehr genau weiß, wo es stand, oder wenn man seine Bibliothek nach etwas Neuem durchsuchen will, weil man sehen will, was man schon zu einem bestimmten Thema hat oder was in vorhandenen Dokumenten schon dazu drin steht.

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