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 » nicht erledigt Gender, Genus, Sexus und der ganze Rest
▶ Generisches Femininum/Maskulinum/Neutrum, Binnen-I, Schrägstrich-/Doppelformen und mehr

14.07.2013, 23:58:33
Beitrag #31
RE: Gender, Genus, Sexus und der ganze Rest
@ janwo: >Interessant übrigens, dass das Berufsbezeichnungs-Geschlechter-Klischee auch im Englischen zu funktionieren scheint — einer Sprache, die bestenfalls noch minimale Rudimente eines Genussystems in den pronomina der 3.Sg. besitzt. Könnte es gar sein, dass das Rollenklischee gar nicht so zwingend vom grammatischen Geschlecht eines Wortes beeinflusst wird?!

Nicht zwingend, ja. Das ist ja der Kern der Gender-Debatte, dass die Rollenzuschreibungen soziales Konstrukt sind. Das generische Maskulinum setzt meines Erachtens nur noch eine weitere Hürde davor, sich "Professoren" auch weiblich vorzustellen. Das Rollenklischee "typischer Männer-/Frauenberuf" halte ich für das ausschlaggebende. Berufsbedingt habe ich beispielsweise häufig sprachlich mit den "Einsatzkräften" (f. Pl.) zu tun, worunter sich meine Leser*innen sicherlich eher Männer vorstellen - in diesem Fall wahrscheinlich zusätzlich von der lebensweltlichen Erfahrung beeinflusst, dass in der freiwilligen Feuerwehr tatsächlich überwiegend Männer tätig sind.
Wo es einen stärkeren Einfluss hat, sind sächliche Dinge, für die es kein Rollenklischee gibt. Experimente haben beispielsweise gezeigt, dass sich Versuchspersonen willkürliche Namen für Objekte besser merken können, wenn das Namensgeschlecht mit dem Genus des Objekts (in der Sprache der Versuchsperson) übereinstimmt.


Hallo, ich bin JPL und seit 04.06.2013 10:20 hier angemeldet.
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15.07.2013, 11:43:19
Beitrag #32
RE: Gender, Genus, Sexus und der ganze Rest
Sollten dann nicht die sozialen Bedingungen und Konstrukte geändert werden? Der Sprachwandel würde dann schon von selbst mitziehen, glaube ich.
Ich habe manchmal den Eindruck, es wird lieber an der Sprache gefeilt, weil's "einfacher" (zumindest relativ gesehen) ist.


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17.07.2013, 12:06:09
Beitrag #33
RE: Gender, Genus, Sexus und der ganze Rest
Ich habe gerade noch eine nette sprachvergleichende Darstellung zum Thema #Sexus vs. #Genus gefunden, noch dazu mit einer wirklich tollen Visualisierung: http://sprachlichefragen.tumblr.com/post...lich-warum


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24.07.2013, 18:40:56
Beitrag #34
RE: Gender, Genus, Sexus und der ganze Rest
Sprache, vor allem sexistische (also wenn Frauen nicht erwähnt, sondern "mitgedacht" werden müssen) ist natürlich Bestandteil der sozialen Konstruktion von gender. Wenn wir "Professor" oder "Professorin" sagen, kommt darin bereits die soziale Vorstellung zum Ausdruck, dass männlich und weiblich (faktisch: das biologische Geschlecht) ein so bedeutsames Unterscheidunsgkriterium ist, dass es in der Berufsbezeichnung Erwähnung finden muss (und aus genau diesem Grund gibt es neuerdings ein künstliches neutrales Personalpronomen im Schwedischen).
Und das generische maskulinum (oder neuerdings femininum) stellt sogar gleich die Rangfolge klar - so verfestigen sich gendervorstellungen durch ständige wiederholung (soweit ich mich erinnere ist das einer der zentralen Punkte in Judith Butlers gender-Theorie). Die Sprache zuerst zu ändern macht also durchaus Sinn, mehr noch, es zeigt, dass diese unterscheidung keineswegs so unverrückbar "einfach da ist", wie sie durch den bisherigen Sprachgebrauch erscheint (und das Hauptargument der Gegner ist ja demenstprechend: "das haben wir schon immer so gemacht (und deswegen ändern wir's auch jetzt nicht)" - da spricht die Angst daraus hervor, dass sich durch sprachliche Änderungen tatsächlich auch etwas in den Köpfen ändern könnte.


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29.07.2013, 22:17:31
Beitrag #35
RE: Gender, Genus, Sexus und der ganze Rest
So sehen selbstbewusste Frauen aus. Die brauchen kein Motionssuffix und nennen sich einfach nur "Sieger"; sonst wäre ja auch der Witz weg, dass die Herren-Nationalmannschaft da nicht mithalten kann.



Was sind ProfessorInnen dagegen doch für WaschläppInnen (insbesondere solche, die ihren Posten nur einer Quote zu verdanken haben)!


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29.07.2013, 23:07:36
Beitrag #36
RE: Gender, Genus, Sexus und der ganze Rest
(29.07.2013 22:17:31)Gernot Back schrieb:  Was sind ProfessorInnen dagegen doch für WaschläppInnen (insbesondere solche, die ihren Posten nur einer Quote zu verdanken haben)!

Würde ich so nicht pauschalisieren wollen. Ich kenne eine Professorin, die setets sehr viel Wert auf das -in legte, selbst bei der abgekürzten Form: Prof.'in. Die hat sich aber in einer Zeit und an Hochschuln habilitiert, wo ihr dies nicht gerade leicht gemacht oder gar gegönnt wurde und wo sie sich noch als Endfünfzigerin aus Kollegenmund Sprüche wie "Mädchen, könnse das denn überhaupt?" zu ihren Lehr- und Forschungsthemen anhören musste. Die führte das "-in" mehr so zum Ätsch-Faktor, dass sie's eben doch geschafft hat.


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30.07.2013, 00:02:56
Beitrag #37
RE: Gender, Genus, Sexus und der ganze Rest
(29.07.2013 23:07:36)janwo schrieb:  Würde ich so nicht pauschalisieren wollen. Ich kenne eine Professorin, die setets sehr viel Wert auf das -in legte, selbst bei der abgekürzten Form: Prof.'in. (...) Die führte das "-in" mehr so zum Ätsch-Faktor, dass sie's eben doch geschafft hat.

Ich benutzte oben, sowohl bei den ProfessorInnen als auch bei den WaschläppInnen die Binnenmajuskel als Zeichen eines generischen Femininums. Das Weglassen der Binnenmajuskel macht die angeblich generische Blähform Professorinnen aber auch nicht besser. Die Professorin, an die du denkst, @janwo, sprach hingegen von sich selbst sicherlich nicht im generischen, sondern im bewusst gender-distinktiven Femininum. Dagegen ist nichts zu sagen. Ich lasse mein Schwulsein ja auch manchmal so richtig raushängen; etwa wenn mir Werbe-Fuzzis und -Tussis bei unerwünschten Anrufen etwas Passendes für "meine Frau" andrehen wollen.


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10.11.2013, 19:20:57
Beitrag #38
RE: Gender, Genus, Sexus und der ganze Rest
Nachschlag bei der "taz":
taz schrieb:Der Sprache sein Genus
Die Fixierung aufs Untenrum in der Sprache entspricht zwar dem sexualisierten Zeitgeist, aber der/die/das Schreibende kämpft oft mit Durcheinander/innen.
Quelle und Fortsetzung: http://www.taz.de/Die-Wahrheit/!127106/

Mein Lieblingssatz:
taz schrieb:Was richtig und falsch, weiß bald keineR(s) mehr.


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10.11.2013, 20:36:06
Beitrag #39
RE: Gender, Genus, Sexus und der ganze Rest
Ich lachte herzlich. Den schönsten Satz dort auszusuchen ist gar nicht so einfach. Ich glaube ich favorisiere den letzten des Artikels.


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12.03.2014, 19:37:16
Beitrag #40
RE: Gender, Genus, Sexus und der ganze Rest
MAn mag ja von Fefe halten, was man will, aber ein gutes Gespür für den alltäglichen realsatirischen Humanwahnsinn hat er:
fefe schrieb:Durchbruch! Wir sind fast soweit, dass die Gender-Sprachführer sich so weit von Deutsch entfernt haben, dass man ihre Texte kaum noch verstehen kann. Ich habe ja hier auch einen Bildungsauftrag, daher zitiere ich mal ein paar Highlights.
Der Rest ist genüsslich unter http://blog.fefe.de/?ts=addeacc3 nachzulesen.

Aber mal ehrlich. Das, was er da zerpflückt, ist doch echt ein Kommunikationshemmnis. Ich muss da immer an meinen Lieblingscomic denken, wo Hobbes schlißlich konstatiert: "Maybe we can eventually make language a complete impediment to understanding."
   


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26.04.2014, 23:05:45
Beitrag #41
RE: Gender, Genus, Sexus und der ganze Rest
Ah, da schreibt jemand all das auf, was ich nicht in so wohlsortierte Worte fassen könnte:

Zitat:Durch Sprache soll Wahrnehmung kontrolliert werden. Man erinnert sich an das Neusprech bei George Orwell und neigt zur Empörung, zur Ablehnung oder mindestens zum Kopfschütteln. Jedenfalls frisst es an den Nerven – und mir scheint, dass eben dies die Falle dieses sog. “feministischen Sprachhandelns” ist.
Die Falle besteht darin, dass durch solche Versuche die Geschlechterunterschiede nicht aus der Welt geschafft werden, im Gegenteil: sie werden durch diese Art ihrer sprachlichen Behandlung in Erinnerung gerufen, sie werden prolongiert und weiter differenziert. Sie werden umso aufdringlicher der Wahrnehmung unterbreitet, je weniger es gelingt, den Zweck solchen Tuns zu erreichen.

http://differentia.wordpress.com/2014/04...r-sprache/


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08.05.2014, 18:28:09
Beitrag #42
RE: Gender, Genus, Sexus und der ganze Rest
Und noch ein m.M.n. gut geschriebener Artikel,

Der Krieg um die Zeichen
Malte Daniljuk über den hoffnungslosen Kampf um geschlechtergerechte Sprache


Zitat:Die Aussichten, dass eine relevante Anzahl von Sprechern in Zukunft »ProfessorInnen« oder »ProfessX« statt »Professor« schreibt, dass anstelle von »Studenten« von »Student_innen« geschrieben wird, oder einfach alles auf -a endet (Mitarbeita) liegt bei der niedrigsten aller Wahrscheinlichkeiten. Die Frage, warum sich eine kleine Gruppe von extrem irrationalen Enthusiasten seit 30 Jahren damit beschäftigt, ein komplett hoffnungsloses Unterfangen zu verfolgen, ist vermutlich nur mit psychologischen Kategorien zu erklären. Natürlich könnten weiterführende Debatten dazu die Themen Voluntarismus, Idealismus und Aberglaube streifen. Aller empirischen Evidenz zufolge lässt sich eine Erklärung ausschließen. Ihr tatsächliches Ziel kann es nicht sein, gesellschaftlich diskriminierten Gruppen zu einer besseren Repräsentation zu verhelfen. Im Gegenteil: Wenn man den sachlichen Ausdruck »kleine Gruppe von extrem irrationalen Enthusiasten« durch ein umgangssprachliches Synonym ersetzt, wird klar, dass sie diesem selbsterklärten Ziel eher schaden, indem sie den konservativen Verteidigern kritikwürdiger Zustände gute Argumente liefern, derartige Bestrebungen als absurd und »unnatürlich« zu stigmatisieren. Alle, denen es mit dem Ziel Ernst ist, die Wahrnehmung benachteiligter Gruppen zu verbessern, sind wahrscheinlich gut beraten, sich von grotesken Glaubenskriegen um absurde Zeichenverwendung weiträumig fernzuhalten.

Amen.


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06.09.2014, 14:39:52
Beitrag #43
RE: Gender, Genus, Sexus und der ganze Rest
Es nimmt kein Ende: http://www.grenchnertagblatt.ch/leben/le...-128314154

Zitat:Widerstand gegen Sprachform

Schliesst aber diese Sprachform, die alle einbeziehen soll, nicht gleichzeitig Menschen aus? Menschen, die sich ausserhalb akademischer Mauern bewegen? Menschen, die sich dadurch im Lesefluss gehemmt sehen? Fakt ist: Diskussionen über gendergerechte Sprache finden fast ausschliesslich innerhalb der Universitäten statt. Doch wer die Änderungen schliesslich zu spüren bekommt, ist die gesamte Gesellschaft und damit jede einzelne Person, die sich um Korrektheit bemüht.

Ein kürzlich verfasster offener Brief an die österreichische Bildungs- und Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek könnte einen ersten Hinweis auf eine sich entwickelnde Aversion gegen konsequente linguistische, aber wenig alltagstaugliche Gleichbehandlung geben. Die rund 800 Unterzeichnenden, darunter zwei prominente Schweizer, fordern in ihrem Schreiben die Abschaffung des Binnen-I und den Verzicht auf die durchgehende Verwendung von Paarformen. Professx Hornscheidt hat dennoch keine Angst vor Ablehnung. Irritationen würden sie herausfordern, ihr neue Perspektiven und Denkanstösse geben. Soziale Veränderungen funktionieren nun einmal darüber, dass viele Personen ihnen erst ablehnend gegenüberstehen.

Die Gesellschaft nimmt nun entweder den x-ten sprachlichen Vorschlag an oder zwingt ihn hinter die universitären Gemäuer zurück. Solange nicht klar ist, wohin die Irritationen zukünftig führen werden, werden sich die Leser und Leserinnen wohl kein «x» für ein «u» vormachen lassen.


Also ein Satz der Professx stößt mir irgendwie auf:
Zitat:Soziale Veränderungen funktionieren nun einmal darüber, dass viele Personen ihnen erst ablehnend gegenüberstehen.
Das klingt ja fast so, als sei es konstitutiver Bestandteil jeglischer sozialer Veränderung, dass die Mehrheit (zunächst) widerwillig sei. Ich weiß ja nicht... Vielleicht sollte man/mensch/frau/x sozialen und sprachlichen Wandel nicht einfachb als dasselbe auffassen?


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04.01.2015, 22:12:43
Beitrag #44
RE: Gender, Genus, Sexus und der ganze Rest
Zitat:Unter der Überschrift “Gendergerechte Sprache?” dilettiert das Lann Hornscheidt in Sozialwissenschaft, behauptet: soziale Veränderung zeige sich im Versuch sprachlicher Veränderung und Sprache müsste so beschaffen sein, dass sich jeder (auch der größte Irre) gemeint fühlen könne.
Was davon wissenschaftlich zu halten ist, schreibt Dr. habil. Heike Diefenbach in einem Beitrag, den man nur unter den Titel: “Nachhilfe für das ahnungslose Lann Hornscheidt” bringen kann.
Damit zur Nachhilfe:

(...)

Zitat:Wer also meint, er müsse an der deutschen Sprache herumbasteln, weil sie weiblichen Menschen Anlass gäbe, sich ausgeschlossen zu fühlen, hat erstens einen eingeschränkten Horizont (wie gesagt; es gibt eben Katzen, Rinder und Hühner – wo sind da die männlichen Exemplare in der deutschen Sprache vertreten??) und zweitens so wenig Sprachgefühl, dass er einen Singular oder einen Plural nicht von einem Kollektivbegriff unterscheiden kann. Das ist also sein eigenes Problem, nicht das anderer Leute oder das einer ganzen Gesellschaft.

Quelle: http://sciencefiles.org/2014/12/30/nachh...rnscheidt/


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04.07.2015, 19:12:39
Beitrag #45
RE: Gender, Genus, Sexus und der ganze Rest
Gendern per nonexistierender Verwaltungsrichtline:
Zitat:Angeblich sei dies laut Richtlinie „BMFSFJ 2012“ eine Vorgabe seitens der Universität. Zidek widersprach. Selbst die latente Drohung, er bekomme eine schlechtere Note und „alles Diskutieren“ werde ihm nicht helfen, ließ er nicht auf sich sitzen und wandte sich an die Rechtsabteilung der TU. Und siehe da, die ominöse Richtlinie „BMFSFJ 2012“ mit der angeblichen Verpflichtung zu unsinniger gendersensibler Sprache existiert gar nicht. Wissenschaftliches Arbeiten ist das einzige Kriterium, das für die Benotung zählt.

Besonders drollig auch:
Zitat: Einen Höhepunkt bildete ein Medizinstudent, der mir schrieb, er sei verpflichtet worden, eine Arbeit über Prostatakrebs in gendersensibler Sprache zu verfassen, obwohl Frauen gar keine Prostata besitzen. Prinzipienreiterei.

Quelle und mehr: https://jungefreiheit.de/debatte/komment...ehrt-euch/


Jesus saves.
Buddha makes incremental backups.
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