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[Typo]: Typologie, Sprachvergleich, Universalienforschung  » Erledigt: Heute Heute Gibt es eine Sprache, die viele Grammatikalische Dinge weglässt?

06.11.2011, 16:24:46
Beitrag #1
Gibt es eine Sprache, die viele Grammatikalische Dinge weglässt?
Man kann ja z.B. Adjektive weglassen: Das Auto ist schön => Das Auto besitzt die Schönheit

Oder Nebensätze: Ich gehe nachhause, weil es regnet. => Es regnet, deshalb gehe ich nach Hause.

Oder Tempus:

Ich werde lesen => Ich habe die Absicht zu lesen

Ich ließ => Ich muss am Lesen bereits beteiligt sein.*

Mann kann theoretisch solche "wichtige Wörter" ersetzen:

Ja, ich werde lesen => Mann kann dort das Ja weglassen

Nein, ich werde nicht lesen => Mann kann dort das Nein weglassen

....

Gibt es Sprachen, die so eine ähnliche Grammatik haben?

*Ich weiß nicht, ob man es wirklich so ersetzen kann. Wenn nein, wie dann?


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06.11.2011, 17:53:47
Beitrag #2
RE: Gibt es eine Sprache, die viele Grammatikalische Dinge weglässt?
Hallo,
die Dinge, die du nennst, sind nicht unbedingt Weglassungen. Das sind nur quasi andere Weisen, die einzelnen Bedeutungen auszudrücken.
Natürlich unterscheiden sich Sprachen darin, was sie in der Sprache kodieren und wiedergeben und was nicht. Allgemein gibt es Sprachen, die sehr viele Dinge wiedergeben und solche, die weniger Dinge wiedergeben.
So gibt es Sprachen, die ohne einen grammatikalischen Plural auskommen. Es gibt auch Sprachen ohne am Verb markierten Tempus. Es gibt auch Sprachen mit vielen Kongruenzerscheinungen zwischen Adjektiv, Verb und Nomen und solche mit sehr wenig bis gar nicht.
Eine Sprache kodiert Informationen auch durch den Kontext und manche Sprachen bedienen sich dessen auch in vielen Kategorien. Schau dir mal die Deutsche Gebärdensprache an, mit der beschäftige ich mich gerade. Da wirst du sehen, dass sehr viele Elemente nur durch den Kontext geklärt werden aber nicht durch Kodierung in der Sprache selbst.
War das in etwa deine Frage?


"So the whole reason the French people can't really dance
Is because they haven't got the beat in their blood.
And why don't they live and breathe the beat?
Because their language has no tonic accent."
Martin Solveig ~ Heart of Africa
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06.11.2011, 18:04:04
Beitrag #3
RE: Gibt es eine Sprache, die viele Grammatikalische Dinge weglässt?
In deiner Frage kommen mehrere Dinge zusammen:

Eine Annahme, die soweit ich das beurteilen kann von vielen geteilt wird, ist, dass es prinzipiell möglich ist, in jeder Sprache
alles auszudrücken. Die Unterschiede liegen in den Mitteln, mit denen dies bewerkstelligt wird.
Ein Beispiel:
a) "Das Buch des Kindes"
b) "Dem Kind sein Buch"
c) "Das Buch von dem Kind"
d) "Das Buch, das dem Kind gehört."
etc.

Alle Beispiele drücken dasselbe aus, nämlich Besitz ("Possession"), nur die gewählte Strategie ist eine andere (abgesehen natürlich von Registerzugehörigkeit oder sowas); das wäre eine sog. "onomasiologische" Herangehensweise.

Soweit ich das richtig sehe, zielen deine Beispiele genau darauf ab. Was noch dazu kommt ist glaube ich, dass du das mit morphologischer Typologie vermischst, bzw. mit Inkorporation.

Abgesehen davon ist es aber schon irgendwie ein Volkssport, Sprachen zu finden, die bestimmte Dinge, die man eigentlich als universell postuliert hat, nicht aufweisen. Ein prominentes Beispiel war zuletzt Pirahã. Das geht dann runter bis zu sehr grundlegenden theoretischen und methodischen Überlegungen. Falls dich das wirklich interessiert, müsstest du dich da allerdings selbst mit befassen.

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06.11.2011, 18:04:38
Beitrag #4
RE: Gibt es eine Sprache, die viele Grammatikalische Dinge weglässt?
Es gibt in den Sprachen zum Beispiel folgende Möglichkeiten, anhand des Deutschen dargestellt:
Das Auto ist schön => Auto schön. (Sprachen ohne Artikel und ohne Kopula.)

Ich gehe nachhause, weil es regnet. => Es regnet. Ich gehe nach hause. (Siehe Pirahã, keine Subkoordination)

Ich werde lesen => Ich lese bald. (Sprachen ohne Tempusmarkierung, Tempus durch Partikel oder Kontext.)

Ich ließ => Ich lassen abgeschlossen. (siehe Chinesisch: keine Konjugation, keine Tempusmarkierung, Aspektmarkierung durch Partikel [hier: le])

Ich gebe es dem schönen Buche. => Ich gebe es das schön Buch. (keine Adjektiv-Nomen-Deklination)


"So the whole reason the French people can't really dance
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Martin Solveig ~ Heart of Africa
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06.11.2011, 18:11:57
Beitrag #5
RE: Gibt es eine Sprache, die viele Grammatikalische Dinge weglässt?
Ja, Piraha ist wirklich ein gutes Beispiel.

Vielen dank für eure Antworten.

Ich habe trotzdem 2 Fragen:

1.Es regnet, deshalb gehe ich nach Hause. Ist das eine Satzreihe oder eine Satzgefüge?

Eigentlich eine Satzreihe, da vor dem erstem Komma das Verb an 2.Stelle steht und nach dem Komma der Satz nicht mit einem Verb endet und dort steht das Verb ebenfalls an 2.Stelle.

2. Und wie kann man im Präsens ausdrücken, was man in der Vergangenheit getan hat, ohne einen bestimmten Zeitpunkt zu nennen?


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06.11.2011, 18:27:19
Beitrag #6
RE: Gibt es eine Sprache, die viele Grammatikalische Dinge weglässt?
Gibt es eine Sprache ohne Verben? Ich kann es mir irgendwie sehr schwer vorstellen.


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06.11.2011, 18:54:07
Beitrag #7
RE: Gibt es eine Sprache, die viele Grammatikalische Dinge weglässt?
(06.11.2011 18:27:19)maaskantje schrieb:  Gibt es eine Sprache ohne Verben? Ich kann es mir irgendwie sehr schwer vorstellen.

http://www.terjemar.net/kelen.php Zwinker

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06.11.2011, 19:36:31
Beitrag #8
RE: Gibt es eine Sprache, die viele Grammatikalische Dinge weglässt?
@thf Wow! Lächel


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06.11.2011, 21:33:34
Beitrag #9
RE: Gibt es eine Sprache, die viele Grammatikalische Dinge weglässt?
Nur mal zur Perspektivumkehr — Was das Deutsche alles "weglässt":
- Evidentialität / Data Source Marking
- obligatorische Aspektmarkierung
- obligatorische Valenz- bzw. Transitivitätsmarkierung
- Switch Reference / Differential Subject Marking
- Exklusiv-Inklusiv-Distinktion bei Pronomen, v.a. der 1. Person Nonsingular
- Dual und andere Numeri
- jede Menge Kasus, insbesondere Lokalkasus (Illativ, Allativ, Ablativ, Elativ, Inessiv, Adessiv, Abessiv, weißdergeierwasnichtalles...)
- diverse Tempora und Modi (z.B. bis zu drei Grade von Vergangenheit), Aorist, Masdar
- diverse Höflichkeitskategorien und -register
- diverse Genera (vgl. Nominalklassen in den Bantusprachen oder Australien)
- Fokus (wie in vielen austronesischen Sprachen)
- nominales Tempus
- Verwandtschaftsverben ('er sohnt mich' = 'er ist mein Sohn')
- Nominalinkorporation
- absolutes Direktional- bzw. lokaldeiktisches System (nicht "rechts/links" sondern "westlich/östlich oder "landeinwärts/seewärts" usw.)
- multiple Kasusmarkierung
- Split-S-Markierung

etc.


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06.11.2011, 22:14:42
Beitrag #10
RE: Gibt es eine Sprache, die viele Grammatikalische Dinge weglässt?
(06.11.2011 21:33:34)janwo schrieb:  Nur mal zur Perspektivumkehr — Was das Deutsche alles "weglässt":
[...]
etc.

Big Grin

Im Ernst. So ein Perspektivwechsel ist so einfach wie anschaulich. Besonders für den nächsten, der glaubt, es gäbe primitive Sprachen.

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07.11.2011, 15:37:29
Beitrag #11
RE: Gibt es eine Sprache, die viele Grammatikalische Dinge weglässt?
Dass das Deutsche so viel weglässt hätte ich nie gedacht....wenn dann nur beim Dual und andere Numeri.


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19.11.2011, 01:01:59
Beitrag #12
RE: Gibt es eine Sprache, die viele Grammatikalische Dinge weglässt?
Interessant ist, dass wir gar nicht so viele Tempusformen brauchen um viele Dinge auszudrücken. Die meisten zeitlichen Aspekte kriegen wir allein mit dem Präsens auf die Reihe.

Ich gehe spazieren. (Gegenwart)
Ich gehe morgen spazieren. (Zukunft)
Da gehe ich spazieren, kommt auf einmal so ein Hund daher und beißt mich. (Vergangenheit)

Jeder Tempus kann verschiedene Dinge ausdrücken, je nach dem, wie wir ihn verwenden. Teilweise gibt er sogar eine gewisse Evidentialität wieder, zum Beispiel Unsicherheit, ohne dass wir so etwas wirklich besitzen.

Wenn man Sprachen erfindet, finde ich, sollte man sich auch über solche Feinheiten Gedanken machen, denn erst das macht eine erfundene Sprache schön und lebendiger.

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19.11.2011, 09:28:04
Beitrag #13
RE: Gibt es eine Sprache, die viele Grammatikalische Dinge weglässt?
(19.11.2011 01:01:59)Jannyna schrieb:  Interessant ist, dass wir gar nicht so viele Tempusformen brauchen um viele Dinge auszudrücken. Die meisten zeitlichen Aspekte kriegen wir allein mit dem Präsens auf die Reihe.

Ich könnte jetzt mal ganz ketzerisch gegenfragen, ob es nicht eher so ist, dass einem/Dir das mit den "meisten" so vorkommt, weil das, was wir im Deutschen haben, einem/Dir eben als normal geläufig ist. Aspekt beispielsweise ist da ein gutes Stichwort. Für Sprecher slawischer Sprachen haben wir da einen erheblichen Mangel, den man nur durch Paraphrase beheben kann.


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19.11.2011, 18:36:02
Beitrag #14
RE: Gibt es eine Sprache, die viele Grammatikalische Dinge weglässt?
Du brauchst nicht ketzerisch gegen zu fragen, ich rede lediglich über das Deutsche. Das "Wir" bezieht sich auf "uns Deutsche". Und im Deutschen ist das oben beschriebene möglich. Aber auch in anderen Sprachen gibt es Variationen um spezielle Dinge rüber zu bringen. Sogar in Sprachen mit Aspekten und Evidentialität. Es funktioniert nur anders, weil Aspekte an sich schon Dinge ausdrücken können, die wir im Deutschen eher aus dem Kontext schließen oder über Schlüsselwörter anzeigen.
Man kann Unsicherheit über Evidentialität ausdrücken, was wir im Deutschen z.B mit dem Futur II tun können, weil wir keine Evidentialität kennen. Ich behaupte bestimmt nicht, dass das generell so ist wie im Deutschen oder wir nur einen Präsens brauchen Zwinker
Das stand dort oben in meinem Text aber auch nicht. Ich wollte nur verdeutlichen, dass man eine Menge weg lassen kann, wenn man will, aber trotzdem nahezu alles ausdrücken kann, was andere Sprachen vllt. über Aspekte oder Evidentialität tun. Was wiederum auch nur ein kleines Beispiel ist in dem riesen Haufen aus Möglichkeiten, den ich vermutlich noch nicht mal annähernd so weit kenne, wie ich es gern tun würde. Bin leider kein studierter Linguistik wie die Meisten hier Zwinker

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21.11.2011, 00:37:25
Beitrag #15
RE: Gibt es eine Sprache, die viele Grammatikalische Dinge weglässt?
Ach ... wie kann man eigentlich fragen, ob eine Sprache viel oder wenig weglässt? Dann müsste man ja davon ausgehen, dass es eine Vergleichsgrundlage oder eine Norm gibt. Eine Sprache, die alle grammatikalischen Phänomene der Welt in sich vereint, gibt es doch gar nicht. Big Grin

Ist natürlich trotzdem lustig, verschiedene Sprachen zu vergleichen.

Es gibt so vieles im Deutschen, was man theoretisch nicht braucht. Ein Englischmuttersprachler könnte sich zum Beispiel fragen, warum bei uns die Nomen verschiedene Genera haben oder warum es so viele verschiedene Verbendungen gibt. Mit einer Niederländerin habe ich mich mal über den Sinn oder Nichtsinn des deutschen Kasussystems unterhalten, was aus ihrer Sicht natürlich völlig überflüssig ist. Andersherum könnte man sich aus Sicht eines Deutschmuttersprachlers fragen, welchen Sinn es macht, dass Genera an Adjektiven oder Verben markiert werden, wie es in vielen anderen Sprachen der Fall ist. Es ist eben alles eine Frage der Perspektive ... Da bin ich janwos Meinung.

Zitat:Ich ließ => Ich muss am Lesen bereits beteiligt sein.*
Tut jetzt vielleicht nicht so viel zur Sache, aber was willst du damit eigentlich genau ausdrücken? Nur der Korrektheit halber: Die Präteritumsform von "ich lese" ist "ich las". "ließ" geht auf den Infinitiv "lassen" zurück.


Hallo, ich bin kunterbunt und seit 20.11.2011 14:12 hier angemeldet.
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