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Fun - nicht ganz ernst gemeint  » Landläufige Vorurteile über Linguisten

12.04.2011, 21:34:21
Beitrag #1
Landläufige Vorurteile über Linguisten
Eigentlich wollte ich diesen Thread Landläufige Vorurteile über Linguisten nennen, aber ganz so viele fallen mir bestimmt nicht ein. Aber Ihr könnt bei der Sammlung natürlich gerne mithelfen.

Fast immer ich Laien gegenüber erwähne, dass ich Sprachwissenschaftler bin, bekomme ich Reaktionen, die mir ein recht verzerrtes Bild widerspiegeln, dass "die Welt da draußen" so von uns hat. OK, zugegeben, verglichen mit Jura, BWL oder Medizin sind wir ganz bestimmt eine Orchideenwissenschaft, die im öffentlichen Bewusstsein keine große Rolle spielt.

Was mich persönlich am meisten nervt, sind diese zwei Reaktionen auf mein Berufsfeld.

Zitat:"Oh, dann muss ich ja jetzt ganz genau aufpassen, was ich sage."
Als ob wir alles verkappte Grammatiknazis wären, wie der Legionär in "Das Leben des Brian" ...

Zitat:"Achso? Wie viele Sprachen sprechen Sie denn?"
Als ob wir nix anderes tun als Sprachkurse besuchen ... Wand

Und was fällt Euch noch zu dem Thema ein?


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12.04.2011, 21:56:02
Beitrag #2
RE: Landläufige Vorurteile über Linguisten
Ja die Frage "Was machst du dann?" oder besser "was machst du da überhaupt" bäh. Glücklicherweise ist die
Sprache an der ich forsche vom Aussterben bedroht, so kann ich immer behaupten "ich rette Sprachen vom Aussterben"
gerne werde ich da ich Afrikanistik auch als Beraterin ind Kulturfragen hinzugezogen. ZB: Kennst du eigentlich Mateter
du bist doch so andere Kulturenspezialisitin, oder machen die eigentlich auch so Vodoo?" Essen die eigentlich Hunde?" Ist
Ist da gefährlich? ETC,...Oder Frage: und wie machst du das dann, wenn du die Sprache nicht sprichst? Antwort:
Naja, ich hab das ja studiert und wurde dazu ausgebildet Sprachen nach so Merkmalen zu analysieren, ohne dass ich ssie unbedingt sprechen muss" Gegenüber schaut mich mit großen Augen an: " Ey, krass. so Grammatik oder was,..kotz
Ich hätte doch Ärztin werden sollen. Das dann einfacher,...

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13.04.2011, 16:51:21
Beitrag #3
RE: Landläufige Vorurteile über Linguisten
Ja, die Frage nach den Sprachkenntnissen kommt bei mir auch immer wieder (und dann kommen trotzdem immer wieder komische Blicke, wenn ich sage, dass ich 4 Sprachen ganz gut kann und mich in ein paar anderen Sprachen auch durchschlagen könnte - die haben aber nicht wirklich mit dem Studium zu tun...).

Was mir auch oft auffällt ist, dass sogar bei Studienanfängern (also Linguistik) die Meinung sehr weit verbreitet ist, dass man mit angewandter Sprachwissenschaft nur Sprachtherapie oder sowas machen kann... Und dann sind sie beleidigt, wenn sie nicht die gleichen Rechte wie Logopäden haben

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13.04.2011, 18:15:00
Beitrag #4
RE: Landläufige Vorurteile über Linguisten
Die Vorurteile hängen etwas davon ab, mit wem man sich unterhält.

Manche Leute haben keine Vorstellung davon, dass es so was wie Sprachwissenschaft überhaupt gibt, schon gar nicht, was man da lernt. Das ist meist gepaart mit der Annahme, dass alle Sprachen im Prinzip so funktionieren wie Deutsch, oder ggf. erlernte Schulsprachen, nur halt mit anderen Wörtern; was soll sich da schon groß unterscheiden? Eine Ausnahme bilden Sprachen, die mit anderer Schrift geschrieben werden.
Andere verwechseln Sprachwissenschaft mit Literaturwissenschaft, oder einem Dolmetscherstudium. Manchmal vertrat mein Gegenüber -- zumindest unterschwellig -- die Meinung, dass man das ja nicht studieren muss, schließlich spricht man ja eine Sprache und weiß alles darüber; ich glaube dieses Schicksal teilen Linguisten mit Psychologen.

Auf einem etwas höheren Niveau kommen dann zum Beispiel die Leute, die meinen, Sprachen wären aus goldenen Regeln aufgebaut, so, wie der Satz des Pythagoras eine goldene Regeln ist, die man unbedingt und immer zu beachten hat. Das Korreliert gerne mit Anglizismenhassern, die mich auf ihrer Seite wähnen und Sprachnazis, die der Meinung sind, dass Arabisch und Türkisch natürlich primitive Sprachen ohne Grammatik sind.

Wenn ich Mitstudenten anderer Fächern -- das heißt insb. Philologen -- gegenüber fallen lasse, dass ich "richtig Sprachwissenschaft, nicht nur als Teilfach" studiere, erzählen sie mir mit bleichem Gesichtsausdruck, dass sie dadurch, dass ich das Wort in den Mund genommen habe, die nächsten drei Nächte wieder Alpträume bekommen, in denen Chomsky sie durch einen Wald voller Syntaxbäume hetzt und dabei Phrasenstrukturregeln gröhlt. Wenn ich dann erwähne, dass Generativismus bei uns keine besonders exponierte Rolle spielt, sondern gleichberechtigt neben anderen Theorien steht, ernte ich skeptische Blicke, weil sie gelernt haben, dass "alle das machen, und die paar, die das nicht verwenden keine Ahnung haben " (O-Ton einer Anglistik-Studentin).

Die Frage nach dem "was macht man damit" kann ich meist geschickt umgehen, dadurch, dass eine Studienrichtung die Phonetik ist und man damit zum Beispiel Forensiker werden kann (die geringen Chancen so eine Stelle zu bekommen erwähne ich in einem Nebensatz, ebenso wie, dass ich keine Lust habe, mir den ganzen Tag "Verbalerotik" anzuhören und das nicht machen möchte). Damit können viele was anfangen und meistens geben sie dann Ruhe.

Wenn der Gesprächspartner nicht getürmt ist, und ich fortfahren darf, wird die Sprachwissenschaft aber oft auch als sehr interessant und faszinierend empfunden, insb. wenn ich davon erzähle, dass ich mich vor allem für Typologie interessiere und das erkläre oder von der Möglichkeit, Feldforschung zu betreiben berichte.

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14.04.2011, 20:00:39
Beitrag #5
RE: Landläufige Vorurteile über Linguisten
Ich finde es sogar erschreckend, dass viele nichts mit dem Begriff "Linguistik" anfangen können. Man muss doch den Begriff kennen, selbst als Uninteressierter, oder nicht???
Aber eben diese drei Dinge von oben nerven mich gewaltig. Aber das hat man mit jedem Studiengang, denke ich. Mit Religionswissenschaft waren es immer zwei Fragen: Willst du Pfarrer werden? - Nein, ich studiere alle Religionen, nicht das Christentum. Willst du Lehrer werden? - Nein, ich studiere keine Theologie, ich studiere alle Religionen...

Nervig ist auch: Dann kannst du mir ja auch sagen, wie viele Sprachen es gibt. ^^


"So the whole reason the French people can't really dance
Is because they haven't got the beat in their blood.
And why don't they live and breathe the beat?
Because their language has no tonic accent."
Martin Solveig ~ Heart of Africa
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14.04.2011, 20:27:27
Beitrag #6
RE: Landläufige Vorurteile über Linguisten
Ich glaube, der Begriff "Linguist(ik)" ist im normalen Alltagsleben nicht so präsent. Eher noch "Sprachwissenschaft". Ich glaube daher auch nicht, dass das Allgemeinbildung ist, erstens den Begriff zu kennen und zweitens zu wissen, was sich dahinter verbirgt.


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27.04.2011, 10:32:25
Beitrag #7
RE: Landläufige Vorurteile über Linguisten
Gespräch letztes Wochenende mit meiner Tante: " Und weißt du schon was du dann beruflich machst, wenn du fertig bist" Ich so: " Das was ich mache ist mein Beruf" Tante: "Ach echt???" Ich so: " JA!, Ich schreibe zwar meine Doktorarbeit, aber das Forschen ist auch gleichzeitig meine Arbeit und mein Beruf." Tante: " Aha, soso. Und wie nennt man das dann? " Ich so: " Wissenschaftlerin" Ich glaube dann wurde es ihr zuviel. Da wären wir auch wieder voll beim Thema. Mit Sprachwissenschaftlerin oder Wissenschaftlerin können die Leute noch was anfangen. Aber sie haben bei Wissenschaft auch eher so Albert Einstein im Kopf.
Eine Weile habe ich gesagt, dass ich Sprache in mathematische Formeln umforme. Das fanden viele irgendwie krank.
Nun gut. Hartes Brot der Wissenschaft.

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27.04.2011, 10:42:02
Beitrag #8
RE: Landläufige Vorurteile über Linguisten
Immerhin kam nach dem Stichwort "Dokterarbeit" nicht die Frage, ob Du Ärztin werden willst Wtf


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16.06.2011, 20:29:00
Beitrag #9
RE: Landläufige Vorurteile über Linguisten
Einen hab ich noch: Viele Laien halten uns ja auch für etymologische Wörterbücher oder zumindest für Leute, die den ganzen Tag lang Etymologie betreiben.
Naja. Ab und zu stimmt's ja auch – fast. Zwinker


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16.06.2011, 23:49:41
Beitrag #10
RE: Landläufige Vorurteile über Linguisten
Die mir verhasstesten Fragen sind eigentlich ganz klassisch (und mit Sicherheit nicht nur für Linguistik):

"Echt? Wie kommt man denn auf so etwas?"
(SO ETWAS. Als wäre man völlig durchgeknallt...)

"Und was macht man dann damit? Verdient man da gut?"
(Wo denn DA? In der Linguistik GmbH? Es geht auch nicht immer nur um Geld.)

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21.07.2011, 14:07:01
Beitrag #11
RE: Landläufige Vorurteile über Linguisten
(16.06.2011 23:49:41)berlijnse schrieb:  "Echt? Wie kommt man denn auf so etwas?"
(SO ETWAS. Als wäre man völlig durchgeknallt...)

Naja, ein bisschen durchgeknallt ist das schon, was wir hier machen, oder?
Dabei finde ich es eigentlich noch viel Durchgeknallter, sich mit Hingabe solchen Dingen wie Wirtschaftswissenschaften zu widmen. Aber für die Allgemeinheit ist das wohl "normaler".


Die Frage nach der Nützlichkeit und der Lukrativität stellt mir im Freundes- und Bekanntenkreis nach zwischenzeitlichen 3 Jahren Arbeitslosigkeit niemand mehr.


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21.07.2011, 21:27:32
Beitrag #12
RE: Landläufige Vorurteile über Linguisten
(12.04.2011 21:34:21)janwo schrieb:  
Zitat:"Achso? Wie viele Sprachen sprechen Sie denn?"
Als ob wir nix anderes tun als Sprachkurse besuchen ... Wand

Und was fällt Euch noch zu dem Thema ein?

Simple Abhilfe: "Und, fragen Sie einen Onkologen auch, an wie vielen Krebsarten er leidet?"

Meine Schwester antwortete mir mal auf die Frage, was eine ihrer besten Freundinnen denn studiere, mit: "Indogermanistik oder son Scheiß." (Anm: Meine Schwester studiert Jura.)

Mittlerweile kann ich meine Studien- bzw. Berufswahl aber ganz gut verteidigen oder erklären und spannend aufbereiten. Natürlich nimmt Interesse an, Verständnis für oder Kenntnis der Materie mit aufsteigendem Bildungsgrad deutlich zu (kennt ihr sicherlich selbst). In meinem Versuch einer Sozialstudie in Barmbeker Eckkneipen im Sommer 2009 sah das natürlich völlig anders aus. Da bekam ich - da noch Studentin der Politikwissenschaft im zweiten Hauptfach - bei der Aussage "Englisch und Politik" meist schnell zu hören: "Aha, du willst Politikerin werden." Äh, nö.

"Was wird man damit, wenn man fertig ist?" hörte ich letztens sogar von einem Akademiker - ausgerechnet einem Informatiker, der aber in Abwesenheit unmittelbarer wirtschaftlicher Verwertung keine Daseinsberechtigung für irgendwas sieht (unterbewusst). Naja.

Man beachte, dass ich je nach Gesprächspartner nicht nur Linguistik durch Sprachwissenschaft, sondern gleich durch "Englisch" ersetzt habe. Damit können sie meist am besten was anfangen. Das ist aber andererseits auch eher unglücklich, weil man besonders bei besser Gebildeten (meist sogar bei Kommilitonen aus anderen Fächern) sofort hört: "Ach, deshalb sprichst du so gut Englisch!" -- Nein, das liegt an zwei Jahren Australien, vier Jahren mit Englisch als Erstsprache und ein bisschen Talent beim Aneignen von Akzenten. Lächel Merke: Passe deinen Duktus deinem Gegenüber an. Gnihi.

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22.01.2012, 14:02:12
Beitrag #13
RE: Landläufige Vorurteile über Linguisten
Au Backe. Das ZDF hat in die Klischeekiste gegriffen und in seiner Liste der acht "skurrilsten Studienfächer Deutschlands" gleich fünf nominiert, mit denen wir hier sympathisieren:
  1. Sorabistik
  2. Onomastik
  3. Indologie/Tibetologie
  4. Baltische Studien
  5. Computerlinguistik


http://linglink.de/w9LBUG
(zuerst gepostet via Twitter: https://twitter.com/#!/linguisten/status...3966491649 )


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22.01.2012, 14:26:19
Beitrag #14
RE: Landläufige Vorurteile über Linguisten
Aha. Also gerade die Nominierung von Computerlinguistik finde ich entlarvend - um nicht zusagen: erschreckend.

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23.01.2012, 21:43:59
Beitrag #15
RE: Landläufige Vorurteile über Linguisten
Ja, da durfte wohl mal der Praktikant ran. Die Daten zur Onomastik sind z.B. prä-2005, seit WS05/06 wird da nämlich gar nicht mehr immatrikuliert. Vielleicht möchte ZDFheute jetzt aber auch zu einem historischen Format werden? Guido Knopp streckt seine Finger schon aus...

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