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Fun - nicht ganz ernst gemeint  » Landläufige Vorurteile über Linguisten

26.01.2012, 15:03:33
Beitrag #16
RE: Landläufige Vorurteile über Linguisten
(22.01.2012 14:02:12)janwo schrieb:  Das ZDF [...]

Und ich dachte immer, die Zeitungs- und Fernsehredaktionen wären zum größten Teil von "Geisteswissenschaftlern" unterwandert Dodgy

Da hätte ich ja schon etwas Solidarität erwartet Zwinker

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26.01.2012, 15:40:01
Beitrag #17
RE: Landläufige Vorurteile über Linguisten
(26.01.2012 15:03:33)thf schrieb:  Da hätte ich ja schon etwas Solidarität erwartet Zwinker

So...was?! sandkasten

Nee, wenn überhaupt, hätte man wohl Sorgfalt erwarten dürfen.


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04.02.2012, 09:20:31
Beitrag #18
RE: Landläufige Vorurteile über Linguisten
Ein wunderschöner Beitrag zum Thema wurde uns von Lynneguist getwittert:

http://www.slideshare.net/Jayelem/so-you...a-linguist


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18.02.2012, 16:08:33
Beitrag #19
RE: Landläufige Vorurteile über Linguisten
Und weil es gerade do ein schönes Internet-Mem ist:


   

   

   

   


Quellen:


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21.03.2012, 21:39:40
Beitrag #20
RE: Landläufige Vorurteile über Linguisten
Ich studier sie ja noch nicht, aber bisher habe ich auch schon viele solche Fragen gestellt bekommen:
zum Beispiel

Welche Sprachen hast du dir ausgesucht?


Servus, ich bin burlupar. Der Name ist aus dem Dialekt meiner westösterreichischen Heimatgemeinde und heißt "Taugenichts". Besucht meinen Sprachblog!
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21.03.2012, 22:41:48
Beitrag #21
RE: Landläufige Vorurteile über Linguisten
(21.03.2012 21:39:40)burlupar schrieb:  Welche Sprachen hast du dir ausgesucht?

So ganz abwegig ist das allerdings nicht. In manchen Linguistik (Bachelor)studiengängen ist der Erwerb einer Fremdsprache teilweise als Pflicht-, teilweise als Wahlpflichtmodul integriert.

Auch wenn es nicht der Kern der Linguistik ist, ist es meiner Meinung nach eine Bereicherung, eine - im Idealfall nicht-indoeuropäische - Sprache zu lernen, oder zumindest mal etwas reinzuschauen.

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22.03.2012, 20:21:24
Beitrag #22
RE: Landläufige Vorurteile über Linguisten
(21.03.2012 22:41:48)thf schrieb:  
(21.03.2012 21:39:40)burlupar schrieb:  Welche Sprachen hast du dir ausgesucht?

So ganz abwegig ist das allerdings nicht. In manchen Linguistik (Bachelor)studiengängen ist der Erwerb einer Fremdsprache teilweise als Pflicht-, teilweise als Wahlpflichtmodul integriert.

Auch wenn es nicht der Kern der Linguistik ist, ist es meiner Meinung nach eine Bereicherung, eine - im Idealfall nicht-indoeuropäische - Sprache zu lernen, oder zumindest mal etwas reinzuschauen.

Klar, ich bin total deiner Meinung und würde sogar so weit gehen, zu behaupten, dass Linguisten ohne Fremdsprachenkenntnis in einigen Sprachen bei der Forschung der Überblick fehlen muss. Am anderen Ende würde ich dafür so abgrenzen: Anstatt zwei Fremdsprachen fließend und akzentlos zu sprechen, ist es für Linguisten stärker von Vorteil, 5 Sprachen ansatzweise zu können.


Servus, ich bin burlupar. Der Name ist aus dem Dialekt meiner westösterreichischen Heimatgemeinde und heißt "Taugenichts". Besucht meinen Sprachblog!
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16.08.2013, 06:27:28
Beitrag #23
RE: Landläufige Vorurteile über Linguisten
Endlich hat sich der Speculative Grammarian dieser Thematik einmal empirisch angenommen:

http://specgram.com/CLXIII.4/05.entgegen...roove.htmlhow linguistics got her groove back


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16.08.2013, 21:34:32
Beitrag #24
RE: Landläufige Vorurteile über Linguisten
Hab mich grad sehr amüsiert über dieses Thema und möchte noch ein Vorurteil in die Runde schmeißen:

Wieso denn studieren? Ich kann sprechen, also bin ich auch ein Experte für Sprachwissenschaft.

Motzjump Motzrot Teach

Die liebsten Vertreterinnen dieser Spezies sind momentan meine Cousinen, die zweisprachige Kinder erziehen. Aaaber ich bin eine Mammiiiiii und wenn ich Dir sage dass es so ist, dann ist es so und Du kannst gar keine Ahnung haben weil Du keine Mammiiiiii bist! Hab zwar keine Ahnung was L1/L2 acquisition phonology ist, aber ich bin sooo vieeel schlauuuer als Duuu!

Die zweitliebsten sind mir die, die beinahe religiös mit irgendeinem kommerziellen Sprachlernprogramm ad infinitum Sprachen lernen. Wiiie willst Du bitte Sprachwissenschaftlerin sein, wenn Du noch immer Fehler beim subjuntivo machst, und wie kannst Du behaupten von Sprachenlernen eine Ahnung zu haben wenn Du nicht anerkennst, dass --hier Name des angebeteten Sprachlernprogramms einsetzen-- die einzig wahre Methode ist?

Eek!


Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt.
(Wittgenstein)
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04.09.2013, 12:08:24
Beitrag #25
RE: Landläufige Vorurteile über Linguisten
Nicht direkt ein Vorurteil über Linguisten, sondern eher über Leute, die 'ihre Muttersprache' studieren. Ich habe mich mal mit einem Engländer unterhalten, der mich dann fragte, was ich studiere.
Doriana: French and German.
Engländer: Wow, two foreign languages, that's impressive!
Doriana: Actually, I'm German...
Englänger: Well, then studying German must be super easy for you.
--> Motzrot


hɒŋk ɪf ju lʌv ˌaɪpiːˈeɪ

57. StuTS [13. bis 17. Mai 2015 in Marburg]
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04.09.2013, 12:46:33
Beitrag #26
RE: Landläufige Vorurteile über Linguisten
Na ja, ich weiß nicht, wie es mit den "german studies" in englischsprachigen Ländern aussieht, aber in manchen Fremdsprachenphilologien, die selten, oder gar nicht Schulsprachen sind, dienen die ersten Semester oft dem Spracherwerb, bevor es mit dem "eigentlichen Fach" losgeht; das sind für Muttersprachler nach meiner Erfahrung schon "begünstigte Startbedingungen", vielleicht genügt das als Teilentschuldigung Zwinker

(Das ändert natürlich nichts daran, dass oft die Ansicht vertreten wird, so ein Studium bestünde nur aus Spracherwerb, da hast du Recht.)

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04.09.2013, 14:15:11
Beitrag #27
RE: Landläufige Vorurteile über Linguisten
Was glaubt Ihr, wie viele Studies mir hier in der Germanistik begegnen, die das studieren
Zitat:Weil deutsch kann ich schon.
Taetschel


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04.09.2013, 14:33:21
Beitrag #28
RE: Landläufige Vorurteile über Linguisten
Auch wenn die Motivation der Personen, die du meinst eine andere sein könnte: Ganz abwegig finde ich das nicht. In besagten Studiengängen wird i.d.R. erwartet, dass man nach Ende des Grundstudiums/der Basismodule Texte/Literatur immerhin so gut rezipieren kann, dass das für (literatur)wissenschaftliche Zwecke verwertbar ist, was also auch heißt, dass man in verschiedenen Registern und älteren Sprachstufen fit sein muss, Doppeldeutigkeiten und Wortspiele verstehen können sollte usw. In Zeiten von Motivationslöchern dachte ich bisweilen schon, dass das mit Deutsch als "Korpussprache" leichter und auch fruchtbarer wäre, insbesondere in der Literaturwissenschaft. Auch wenn das ja eigentlich einfach nur verschiedene Zugänge sind, die beide ihre Berechtigung haben; Fremsprachenphilologen werden teweilse zu anderen Ergebnissen kommen als Muttersprachler und umgekehrt.

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04.09.2013, 15:11:09
Beitrag #29
RE: Landläufige Vorurteile über Linguisten
Au ja, das Argument kenn ich nur zu gut. Ich habe mich für romanische Philologie entschieden, und immer zu hören bekommen: "Warum nicht Deutsch oder Englisch, das kannst Du ja schon?". Muttern meinte sogar mal, die vielen teuren Jahre an der bilingualen Schule seien "total umsonst gewesen, Du machst ja jetzt nix mehr mit Englisch". Motzjump


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04.09.2013, 18:02:08
Beitrag #30
RE: Landläufige Vorurteile über Linguisten
Manchmal ist es sogar von Vorteil, nicht seine Muttersprache zu studieren. Ich habe zwei Auslandssemester in Frankreich gemacht, wo ich sowohl einen französischen als auch einen englischen Grammatikkurs belegen musste. In beiden haben wir uns mit Subordinationen mit that bzw. que beschäftigt. Die deutschen Studis hatten da eindeutig den Vorteil, dass wir die Sätze ins Deutsche übersetzen konnten und durch die das/dass-Opposition zumindest direkt wussten, ob es sich um einen Relativsatz handelt.

Heute haben ich eine Ersti (Erstin? Erstende?) getroffen, die hier Germanistik auf Bachelor studieren wird, und sie hatte auch dieses "weil das kann ich schon"-Argument Rolleyes Irgendein weitergehendes Interesse schien sie nicht zu haben. Wenn sie zum zweiten Mal durch das Basismodul Sprachwissenschaft fällt, wird sie sich nochmal fragen, ob sie Deutsch schon kann. Das ist halt das Problem mit Germanistik... Aber es halten sich auch viele für ein Romanistik- oder Anglistikstudium qualifiziert, weil sie nach dem Abi als Au-Pair in England/Amerika/Frankreich/Spanien waren. Genug gelästert für heute. devil_popcorn


hɒŋk ɪf ju lʌv ˌaɪpiːˈeɪ

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