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[Allg]: Allgemeines, Linguistik als Disziplin  » nicht erledigt Linguistische Auszeichnungen und metasprachliche Ausdrücke
▶ Metasprache und Objektsprache

09.05.2014, 14:18:31
Beitrag #16
RE: Linguistische Auszeichnungen und metasprachliche Ausdrücke
janwo schrieb:Ich würde das so lösen:
Zitat:"Während Mädchen hingegen stets als nett, niedlich und angepasst beschrieben werden, werden Jungen in seinem Eintrag als wilde[r] Bengel inszeniert."

Das wäre natürlich eine Lösung, allerdings gefällt mir der Plural nicht wirklich. Wahrscheinlich, weil ich relativ oft "er" und "sie" sowie "in seinem Eintrag" und "in ihrem Eintrag" schreibe, da sollte ich wohl im Singular bleiben. Ich schätze, ich liege allerdings nicht falsch, wenn ich "Mädchen" entweder kursiviere oder einfach recte lasse? Unterstreichen liegt wahrscheinlich ferner oder? Mein Problem ist ein wenig, dass ich in einem vorangestellten Kapitel Hinweise zu meiner typographischen Kennzeichnung gebe. Da möchte ich dann ungerne durch widersprüchliches Verfahren auffallen. Ohne ein solches Kapitel würden Kursivierungen wahrscheinlich seltener hinterfragt.

Kleine Frage dazu noch. Ich müsste diese Hinweise noch vor die Einleitung stellen, das hieße, meine Arbeit finge nicht mit der Einleitung, sondern mit eben jener Belehrung an. Die Einleitung wäre erst Kapitel 2. Kann man damit leben? Ich dachte erst an "0." für die Hinweise, das sei jedoch unüblich, wie meine Dozentin versicherte.

Nochmal zu Tochter, Sohn, Schwester, Bruder etc.: Kursivieren in meinem Sinne (als inhaltlich irgendwie Zitiertes) wäre dann okay und nicht im herkömmlichen Sinne, der bei mir Unterstreichung bedeuten würde? Die Lemmaeinträge sind also keine Objekte metasprachlicher Äußerungen?

Über Sprache sprechen verwirrt, wenn man es nicht mehr geübt ist. Ich hätte meine Abschlussarbeit vor zwei Jahren beginnen sollen. Confused


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09.05.2014, 14:27:54
Beitrag #17
RE: Linguistische Auszeichnungen und metasprachliche Ausdrücke
(09.05.2014 14:18:31)Nanek schrieb:  Das wäre natürlich eine Lösung, allerdings gefällt mir der Plural nicht wirklich.
Dann nimm den Singular und keine Texthervorhebung.
ODER Du markierst Lemmata wie schon Grimm & Grimm durch Kapitälchen.

(09.05.2014 14:18:31)Nanek schrieb:  Kleine Frage dazu noch. Ich müsste diese Hinweise noch vor die Einleitung stellen, das hieße, meine Arbeit finge nicht mit der Einleitung, sondern mit eben jener Belehrung an. Die Einleitung wäre erst Kapitel 2. Kann man damit leben? Ich dachte erst an "0." für die Hinweise, das sei jedoch unüblich, wie meine Dozentin versicherte.

Nee, das darf auch am Anfang des ersten relevanten Kapitels kommen. "Kapitel 0" ist in der Tat extrem unglücklich.
Dann lieber (1.1) Einleitung , (1.2) Vorbemerkungen, ....


(09.05.2014 14:18:31)Nanek schrieb:  Nochmal zu Tochter, Sohn, Schwester, Bruder etc.: Kursivieren in meinem Sinne (als inhaltlich irgendwie Zitiertes) wäre dann okay und nicht im herkömmlichen Sinne, der bei mir Unterstreichung bedeuten würde? Die Lemmaeinträge sind also keine Objekte metasprachlicher Äußerungen?
Argh. nee, das hab ich jetzt durcheinander gebracht. Gemeint war schon als Objektsprachenmarkierung. Bei Kpitälchen oder Bedetungshäkchen erübrigt sich die zusätliche Kursivierung/Unterstreichung dann aber.


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09.05.2014, 15:08:02
Beitrag #18
RE: Linguistische Auszeichnungen und metasprachliche Ausdrücke
Kapitälchen sind leider schon für Autorennamen und Buchtitel reserviert. Die Bedeutungshäkchchen finde ich etwas schwierig in dem Sinne. Also einfach immer unterstreichen, wenn ich vom Lemmaeintrag (aber nicht seinen Inhalten) spreche? Macht man das, um vom "belebten Mädchen da draußen" zu differenzieren? Wenn ich schreibe "im Eintrag von/zu (ist auch so eine Frage) Mädchen finden sich x,y,z" - da Mädchen nicht das belebte Objekt meint? Im Eintrag meint das nette, niedliche Mädchen aber eben sehr wohl jenes, deshalb müsste es hier nicht unterstrichen werden?

1.1 Einleitung, 1.2 Vorbemerkungen geht übrigens von der Reihenfolge nicht, da ich ja die Hinweise schon vor die Einleitung packen müsste. Außerdem müsste 1. ja auch noch eine Überschrift bekommen.

Wäre folgendes denkbar/üblich? Oder gehört die Einleitung oder auch das Abk.-verzeichnis separat?
1. Vorbemerkungen
1.1 Hinweise zur typographischen Kennzeichnung
1.2 Abkürzungsverzeichnis der verwendeten Wörterbücher
1.3 Einleitung (ist Einführung nicht schöner? Oder gibt man der Einleitung selbst einen Titel?)

2. Thema 1
2.1 Thema 1a
2.2 Thema 1b

3. Thema 3

4. Thema 4

5. Wörterbuchanalyse
etc.

Und müsste 1. gar keinen Text neben der Überschrift haben und könnte direkt mit eine Zeile später mit 1.1 beginnen?
Ich bin schon gar nicht mehr beim ursprünglichen Thema, sorry. Aber wenn's ans Formatieren geht, ergeben sich weitaus mehr Fragen als bei der inhaltlichen Arbeit.


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09.05.2014, 15:42:52
Beitrag #19
RE: Linguistische Auszeichnungen und metasprachliche Ausdrücke
(09.05.2014 15:08:02)Nanek schrieb:  Kapitälchen sind leider schon für Autorennamen und Buchtitel reserviert. Die Bedeutungshäkchchen finde ich etwas schwierig in dem Sinne. Also einfach immer unterstreichen, wenn ich vom Lemmaeintrag (aber nicht seinen Inhalten) spreche? Macht man das, um vom "belebten Mädchen da draußen" zu differenzieren?
Ja. Bleibt ja nicht mehr viel übrig, außer GROSSSCHREIBUNG, wie man sie auch für semantische Primitiva (primes) nimmt, oder letztendlich doch Fettschrift.

(09.05.2014 15:08:02)Nanek schrieb:  Wenn ich schreibe "im Eintrag von/zu (ist auch so eine Frage)
Also ich würde bei Unterstreichung gar keine Präposition nehmen, weder von noch zu.
(09.05.2014 15:08:02)Nanek schrieb:  Mädchen finden sich x,y,z" - da Mädchen nicht das belebte Objekt meint? Im Eintrag meint das nette, niedliche Mädchen aber eben sehr wohl jenes, deshalb müsste es hier nicht unterstrichen werden?

Äh, ja. Genau.

(09.05.2014 15:08:02)Nanek schrieb:  Wäre folgendes denkbar/üblich? Oder gehört die Einleitung oder auch das Abk.-verzeichnis separat?
1. Vorbemerkungen
1.1 Hinweise zur typographischen Kennzeichnung
1.2 Abkürzungsverzeichnis der verwendeten Wörterbücher
1.3 Einleitung (ist Einführung nicht schöner? Oder gibt man der Einleitung selbst einen Titel?)
.

Das Abkürzungsverzeichnis würde ich, zusammen mit eventuellen tabellen- oder Abbildungsverzeichnissen, zwischen Inhaltsübersicht und erstem Kapitel einordnen.

(09.05.2014 15:08:02)Nanek schrieb:  Und müsste 1. gar keinen Text neben der Überschrift haben und könnte direkt mit eine Zeile später mit 1.1 beginnen?
Das ist legitim, wird aber von manchen als unelegant empfunden.


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09.05.2014, 15:55:16
Beitrag #20
RE: Linguistische Auszeichnungen und metasprachliche Ausdrücke
janwo schrieb:Das Abkürzungsverzeichnis würde ich, zusammen mit eventuellen tabellen- oder Abbildungsverzeichnissen, zwischen Inhaltsübersicht und erstem Kapitel einordnen.

Sorry, ich stelle mich wohl etwas blöd an. Ein Tabellenverzeichnis gibt es nicht. Abkürzungsverzeichnis also vor 1.? Was bedeutet genau "Inhaltsübersicht"? Oder meinst Du damit, als Kapitel 2? Also 1. Einleitung + Hinweise zur Typographie, 2. Abkürzungsverzeichnis, 3. Inhaltliches Thema,...?


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09.05.2014, 16:01:54
Beitrag #21
RE: Linguistische Auszeichnungen und metasprachliche Ausdrücke
Nein. Inhaltsverzeichnis. Das Ding mit den Kapiteln und den Seitenzahlen und manchmal auch den vielen Punkten als Zeilenfüller. Big Grin


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09.05.2014, 16:13:30
Beitrag #22
RE: Linguistische Auszeichnungen und metasprachliche Ausdrücke
(09.05.2014 16:01:54)janwo schrieb:  Nein. Inhaltsverzeichnis. Das Ding mit den Kapiteln und den Seitenzahlen und manchmal auch den vielen Punkten als Zeilenfüller. Big Grin

Oh man. Ich bin im Begriff zu verblöden. Wallbash Ja, stimmt, da soll das eigentlich auch hin. Dann muss ich es aber selbst als erstes Kapitel bezeichnen bzw. unter Gliederungspunkt 1. führen? Gäbe wahrscheinlich noch die Möglichkeiten mit römischen Ziffern zu arbeiten, aber dann müsste ich wieder eine Überschrift für römisch II haben.
Aaaaalso:
1. Abkürzungsverzeichnis
2. Vorbemerkungen
2.1 Hinweise Typografie
2.2 Einleitung

So okay? Kann man die Einleitung unter Vorbemerkungen führen? Und nennt man die Einleitung Einleitung? So lese ich das meist, ist ja aber doch etwas einfältig.

Übrigens: Du verdienst einen Orden für deine Geduld.


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09.05.2014, 17:18:07
Beitrag #23
RE: Linguistische Auszeichnungen und metasprachliche Ausdrücke
Nö. Das Inhaltsverzeichnis hat ja auch keine Kapitelnummer. Solche Sachen brauchen keine Gliederungsnummern etc. Wenn überhaupt nötig, kannst Du die Seiten römisch zählen, so dass der eigentliche Text auf Seite 1 beginnt.

Naja, es ist eine Einleitung. Wie soll man sie sonst nennen? Prolog?

Alles wird gut. Work


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