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[Allg]: Allgemeines, Linguistik als Disziplin  » nicht erledigt Masterarbeitsthema

11.01.2017, 00:03:31
Beitrag #1
Masterarbeitsthema
Halli Hallo

Ich studiere germanistische Linguistik im Master und die Masterarbeit steht bereits an?
Ich bin gerade ziemlich fertig weil ich schon ewig über ein Thema grüble und mir einfach nichts brauchbares einfällt! Über Hilfe wäre ich wirklich sehr froh! ☝?
Der Bereich Gesprächsforschung interessiert mich besonders. Ich könnte mir auch vorstellen mit Foren oder ähnlichem zu arbeiten! Eine empirische Arbeit wäre super!

Vorschläge von eurer Seite wären prima!

Vielen lieben Dank !

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13.01.2017, 13:02:45
Beitrag #2
RE: Masterarbeitsthema
Hast du dir mal die anderen Threads zu diesem Problem angeschaut? Im Grunde ist die Anleitung, wie man zu einem netten Thema kommt, immer dieselbe. Such dir einen Themenbereich aus, der dich interessiert, dann finde eine Fragestellung, die du beantworten möchtest. Es bringt ja nix, wenn wir hier Sachen vorschlagen, die komplett an dem vorbei gehen, was du gerne machen würdest. Um dir brauchbare Vorschläge machen zu können, müsstest du uns schon etwas mehr erzählen...


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13.01.2017, 13:06:09
Beitrag #3
RE: Masterarbeitsthema
Vielen Dank für deine Antwort!
Ich hatte mich ursprünglich besonders für Gesprächsanalyse interessiert. Leider habe ich keine Idee wie ich an Daten für eine Arbeit mit empirischen Schwerpunkt kommen könnte....

An sich würde ich mich auch besonders für das Thema "Sprache in Internetforen" interessieren. Leider fällt mir kein Thema ein das weit genug ist, um damit eine Masterarbeit von 80 Seiten zu verfassen....

Ich bin einfach ein bisschen verzweifelt. Traurig

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13.01.2017, 15:20:07
Beitrag #4
RE: Masterarbeitsthema
(13.01.2017 13:06:09)Naddl91 schrieb:  "Sprache in Internetforen"
Ist so weit gefasst, da kann man eine Buchreihe zu machen. Was genau könnte dich denn daran interessieren? Die sprachlichen Besonderheiten der User? Die Mischung aus gesprochener und geschriebener Kommunikation plus Hypertext und Smilies? Du könntest ja einmal (z.B. bei google scholar) suchen, was andere hierzu schon verfasst haben. Foren gibt es ja schon recht lange, da könnte man sogar mal schauen, ob sich an den Befunden von vor 10, 15, 20 Jahren vielleicht etwas verändert hat...


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15.01.2017, 15:06:50
Beitrag #5
RE: Masterarbeitsthema
(13.01.2017 13:06:09)Naddl91 schrieb:  Ich hatte mich ursprünglich besonders für Gesprächsanalyse interessiert. Leider habe ich keine Idee wie ich an Daten für eine Arbeit mit empirischen Schwerpunkt kommen könnte....

Auch immer bedenken, dass die Fragestellung die Methode/Daten bedingt, nicht umgekehrt. Also wenn du eine Fragestellung hast, dann schaut man, ob, wie und wo man an Daten kommt. Soweit die Theorie. In der Praxis ist es natürlich legitim, mal in Daten zu schauen, ob einem dort direkt ein interessantes Phänomen ins Auge springt.

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16.01.2017, 16:36:56
Beitrag #6
RE: Masterarbeitsthema
Ein vorschlag: http://www.rechtschreibreform.ch

Das ist ein weites feld, das man linguistisch, psychologisch, juristisch, politologisch, medienkundlich, didaktisch usw. angehen kann. Mögliche fragestellungen:
  • Akzeptanz der neuregelung: meinungsäusserungen in umfragen, foren usw., wie wird geschrieben, stimmt das verhalten mit der meinungsäusserung überein; erkennen junge und alte leser, ob ein text «neu» oder «alt» geschrieben ist (ohne zu wissen, dass es um die rechtschreibung geht)?
  • Fremdwortschreibung: tendenzen in wissenschaft und praxis.
  • Unterscheidungsschreibung: notwendigkeit, tendenzen.
  • Schreibverhalten: auswirkung der tatsache, dass man immer mehr nicht tippt, sondern wörter selektiert.
  • Lesbarkeit verschiedener ortografievarianten (vor/nach 1996, mit/ohne ß, substantivgrossschreibung, eigennamengrossschreibung, ohne grossbuchstaben, utopischer vorschlag von Lötzsch). Stand der forschung, eigene beobachtungen.
Usw.


Schreiben auch Sie gemäss www.rechtschreibreform.ch! Unser ziel: Verbesserung der rechtschreibung im interesse der lesenden und der schreibenden; erhaltung und pflege des kulturguts buchstabenschrift. Das heisst: eigennamengrossschreibung (= substantivkleinschreibung), abschaffung von th, ph und rh.
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