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 » nicht erledigt Mehrsprachigen Sammelband herausgeben

17.05.2012, 12:06:14
Beitrag #1
Mehrsprachigen Sammelband herausgeben
Hallo,
wenn ich einen Sammelband herausgeben möchte, was wäre eurer Meinung nach die höchst zulässige und verkraftbare Anzahl an möglichen Sprachen, in denen die Aufsätze verfasst sind? Ich bin nun bei 4-5. Könnte das zu viel sein?
Vielen Dank

janwo bearbeitete 18.05.2012 19:51:49 diesen Beitrag. Grund:

Ausgegliedert aus: http://www.linguisten.de/Thread-Fragen-k...-wert-sind



"So the whole reason the French people can't really dance
Is because they haven't got the beat in their blood.
And why don't they live and breathe the beat?
Because their language has no tonic accent."
Martin Solveig ~ Heart of Africa
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17.05.2012, 13:55:39
Beitrag #2
RE: Fragen kunterbunt, die einzeln keinen Thread wert sind
Wer ist das Publikum und welchen Zweck hat der Sammelband?
Setzt Du voraus, dass die meisten mehrere der Sprachen kennen?
Ist das Publikum international oder soll es eine Quellensammlung sein?
Ist es eine wissenschaftliche oder populärwissenschaftliche Publikation?


Einige dieser Fragen sind essentiell.


Ich vermute, es geht um wissenschaftliche Publikationen für ein internationales Publikum.
Ich habe in solchen Fällen meist maximal zwischen 3 und 5 Sprachen gesehen, sofern keine Übersetzungen waren.
Hier http://books.google.de/books?id=PlSPiZRy...&q&f=false ist ein Beispiel für eine internationale Antologie von Smarandache, einem rumänischen Professor und Dichter, der in der Wissenschaft aber umstritten scheint. Er hat jedenfalls sehr schöne satirisch-ironische Verse veröffentlicht. Er ist Verfechter des Paradoxismus". Er hat mehr Sprachen verwendet, und der Sinn war die Sammlung, weniger das eigentliche Verstehen.

Es hängt vom Sinn und vom Publikum ab, wie gesagt.

Ich neige aber zu einer Grenze zwischen 3 und 5, abhängig auch von den Sprachen.


Hallo, ich bin Hutschi und seit 28.04.2012 10:13 hier angemeldet.
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17.05.2012, 16:47:24
Beitrag #3
RE: Fragen kunterbunt, die einzeln keinen Thread wert sind
Na, es soll ein Sammelband werden von Aufsätzen über die Gotische Sprache vom Verein der gotischen Sprache. Die typischen Sprachen sind daher auch Deutsch, Englisch, Schwedisch. Ich will dazu noch Niederdeutsch hinzufügen, da der Sitz in Bremen ist, und sowieso Niederdeutsch so etwas bräuchte. Also, wäre das noch zu verkraften?


"So the whole reason the French people can't really dance
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17.05.2012, 20:21:36
Beitrag #4
RE: Fragen kunterbunt, die einzeln keinen Thread wert sind
Ich würde mal sagen, da hätten manche Verlage schon ein Problem mit.


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17.05.2012, 20:56:35
Beitrag #5
RE: Fragen kunterbunt, die einzeln keinen Thread wert sind
Hmmm, okay. Also sollte ich es doch lieber bei Deutsch und Englisch belassen? Auf Niederdeutsch würde ich aber trotzdem gerne bestehen.
Eine weitere Frage wäre ohnehin, welche Verläge denn anzuraten sind, für ein solches Vorhaben und einen armen Studenten.


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17.05.2012, 22:46:16
Beitrag #6
RE: Fragen kunterbunt, die einzeln keinen Thread wert sind
Vielleicht in einer Vereinspublikation?


Hallo, ich bin Hutschi und seit 28.04.2012 10:13 hier angemeldet.
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18.05.2012, 11:46:38
Beitrag #7
RE: Fragen kunterbunt, die einzeln keinen Thread wert sind
Manche der HSK Bände (z.B. http://www.degruyter.com/viewbooktoc/product/36423) sind dreisprachig (Englisch, Deutsch, Französisch) und ich ärgere mich jedes Mal, wenn ich einen Artikel nicht bzw. nur unter großer Anstrengung lesen kann, weil ich kein Französisch beherrsche.

Wenn du willst, dass möglichst viele Leute das lesen können, nimm nur englische Texte auf.

Manchmal hat man den Fall, dass es zu bestimmten Themen/Sprachen/Sprachfamilien bestimmte Arbeitssprachen gibt, wo man vielleicht noch argumentieren kann, dass die Zielgruppe diese beherrscht. Ansonsten würde ich das lassen.

Dass du da Niederdeutsch unterbringen willst, klingt für mich eher nach Holz-Hammer-Methode; ich glaube, da gibt es andere Wege, sinnvollere Wege Zwinker

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18.05.2012, 18:17:37
Beitrag #8
RE: Fragen kunterbunt, die einzeln keinen Thread wert sind
@Hutschi: Was genau meinst du mit deinem Satz?

Dass das eine Holzhammermethode ist mit dem Niederdeutsch, ist mir bewusst. So unangebracht, wie es scheint, ist es aber nicht. Ich werde nämlich an der Uni auch einige Hausarbeiten über Gotisch schreiben und dies halt auf Niederdeutsch, weil meine Dozenten glücklicherweise Niederdeutsch verstehen können. Die Arbeiten wollte ich dann in ähnlicher Fassung auch in dem Buch aufnehmen.
Typische Arbeitssprachen sind für Gotisch halt Deutsch und Englisch (manchmal auch Schwedisch, aber das könnte man auch auslassen). Wenn ich eine Vereinspublikation herausgebe, dann sollten mindestens Deutsch und Englisch vorkommen, weil sehr viele Mitglieder nicht deutsche Muttersprachler sondern englische sind.
Was haltet ihr von dem Verlag Lincom? Ich brauche irgendeinen Verlag, der das Projekt verlegen würde und ich trotzdem keine Unsummen investieren muss.


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18.05.2012, 19:48:43
Beitrag #9
RE: Fragen kunterbunt, die einzeln keinen Thread wert sind
Lincom ist ganz ok, aber bei denen wirst Du auch nicht ubedingt auf Begeisterung stoßen mit einem vier- oder fünfsprachigen Buch.


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18.05.2012, 21:16:46
Beitrag #10
RE: Mehrsprachigen Sammelband herausgeben
Naaa, von 4-5 Sprachen bin ich nun weg. Zwinker Ich bin bei zweien bis dreien.
Wie läuft so etwas überhaupt ab? Zuerst müsste ich ja sicherlich das Werk selbst herstellen und mich dann erst um einen Verlag kümmern, richtig? Und dann schicke ich das Manuskript bei einem Verlag ein, nich? Und wie wäre das nun bei Lingcom zum Beispiel, muss ich da selbst Geld investieren, oder wie läuft das bei so etwas ab?


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18.05.2012, 21:27:53
Beitrag #11
RE: Mehrsprachigen Sammelband herausgeben
Bei solchen Projekten sollte man nicht erst mit dem fertigen Werk in der Hand "hausieren" gehen. Ein, zwei Probeartikel, eine Übersicht über die geplanten Inhalte und Beiträger und vielleicht auch eine Vorstellung der intendierten Zielgruppe und des zeitlichen Rahmens sollte man aber schon haben.

Und, ja, in der Regel muss man viel Zeit (Akquise der Beiträge, Peer Review, Korrekturen, Satz) und bisweilen auch Geld ("Druckkostenzuschuss", Satz, Lektorat) investieren, wobei die sogenannten "Zuschussverlage" einen etwas schlechteren Ruf haben, weil sie naturgemäß eher bereit sind, etwas zu drucken, was woanders nicht angenommen würde.


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