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 » nicht erledigt Menschliche Sprache bei Tieren

15.06.2013, 06:53:38
Beitrag #16
RE: Menschliche Sprache bei Tieren
Rolleyes Klar, so ist es gemeint. Danke.

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17.06.2013, 21:20:05
Beitrag #17
RE: Menschliche Sprache bei Tieren
Und noch ein netter Beitrag zur Mensch-Tier/Tier-Mensch-Kommunikation: http://www.theatlantic.com/technology/ar...ts/276532/


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22.06.2013, 10:36:44
Beitrag #18
RE: Menschliche Sprache bei Tieren
Ich hätte ad hoc vor allem den Sprechaktcharakter als Beschreibungsebene für sprachartigen Zeichengebrauch bei Nicht-Menschen angenommen, um nicht zu früh nach grammatischen Strukturen Ausschau zu halten.

Was sowohl das Verständnis thematischer Rollen als auch die Arbeit mit den Prairie Dogs nahelegt, ist jedoch, dass auch Subjekt-Prädikat-Unterscheidung wenig menschenspezifisch ist.
Offenbar sollte man von vornherein pragmatische, syntaktische und semantische Aspekte berücksichtigen.

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22.06.2013, 12:13:18
Beitrag #19
RE: Menschliche Sprache bei Tieren
(22.06.2013 10:36:44)kunnukun schrieb:  Ich hätte ad hoc vor allem den Sprechaktcharakter als Beschreibungsebene für sprachartigen Zeichengebrauch bei Nicht-Menschen angenommen, um nicht zu früh nach grammatischen Strukturen Ausschau zu halten.

Aber warum?


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22.06.2013, 16:21:29
Beitrag #20
RE: Menschliche Sprache bei Tieren
(22.06.2013 12:13:18)janwo schrieb:  
(22.06.2013 10:36:44)kunnukun schrieb:  Ich hätte ad hoc vor allem den Sprechaktcharakter als Beschreibungsebene für sprachartigen Zeichengebrauch bei Nicht-Menschen angenommen, um nicht zu früh nach grammatischen Strukturen Ausschau zu halten.

Aber warum?

Erstens dachte ich mir so, dass Gesten vielleicht älter sind als Sprache. Und es sieht oft sehr danach aus, dass sich die Bedeutung mancher Geste nicht aus Bedeutungen von Teilen dieser Geste ergibt (also keine Kompositionalität). Das ist recht sprachfern und sprachähnlich nur über den allgemeineren Zeichencharakter. Dieser wiederum weist schon alle Handlungstypen auf, die Searle in Sprechakten unterscheidet (Assertiv, Direktiv, ...).

Subjekt und Prädikat würden wohl Teilgesten als syntaktische Komponenten erfordern.

Doch wenn einer Geste deren Bedeutung (oft direktiver Art) einfach nur zugeordnet ist, ohne 'komponiert' werden zu müssen, bedarf es für sie nicht syntaktischer Komponenten. (Personen-, Zeit- und Ortbezug sind eh meistens unausdrücklich klar.) (Das betrifft etwa Gesten, die "Zisch ab!" zum Ausdruck bringen.)

Außerdem dachte ich mir so, dass Ein-Wort-Sätze mit sehr starkem Situationsbezug am ältesten sind. (verwendet etwa so wie heute "Attacke!!!!")

Zweitens finde ich Meggles Versuch recht plausibel, konventionelles Bedeuten (also nicht nur situationsspezifisches Bedeuten) auf intentionale Zustände (Beabsichtigen, Glauben, Wünschen) und Handeln durch Explikationen zurückzuführen.
http://www.uni-leipzig.de/~philos/meggle.../1993e.pdf

Das würde durchaus nichts über Historisches und Phylogenetisches besagen, aber doch ein bisschen nahelegen (?).
Ich packe die Steinzeitkeule, die manches Wort erspart, erst einmal ein.

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23.06.2013, 08:49:49
Beitrag #21
RE: Menschliche Sprache bei Tieren
Die Präriehunde und die Linguisten mal wieder: Symbolische Kommunikation und semembasierte Referenz
http://www.cbc.ca/news/technology/story/...coded.html


Ein Auszug:
Zitat:"They're able to describe the colour of clothes the humans are wearing, they're able to describe the size and shape of humans, even, amazingly, whether a human once appeared with a gun," Slobodchikoff said.

The animals can even describe abstract shapes such as circles and triangles.

Also remarkable was the amount of information crammed into a single chirp lasting a 10th of a second.

"In one 10th of a second, they say 'Tall thin human wearing blue shirt walking slowly across the colony.'"

Besides being a researcher, Slobodchikoff is an author of the book Chasing Doctor Doolittle: Learning the Language of Animals, in which he profiles many other animals with complex language, including crows and ravens, chickens and vervet monkeys. He believes complex speech is probably common within the animal kingdom.

"It's just that we have not looked," he said. He blames the fact that humans have long assumed animals are incapable of such intelligence.

Der letzte Satz des Auszugs erinnert mich an das gestern Gesagte.


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