Dieses Forum verwendet Cookies
Dieses Forum verwendet Cookies um deine Login-Daten zu speichern (sofern du registriert bist) bzw. deinen letzten Aufenthaltsort (wenn nicht registriert und eingeloggt). Cookies sind kleine Textdateien, die auf deinem Rechner gespeichert werden. Die von diesem Forum gespeicherten Cookies werden ausschließlich für Zwecke dieses Forums verwendet und nicht von Dritten ausgelesen. Sie stellen kein Sicherheitsrisiko für deinen Rechner dar. Cookies werden in diesem Forum auch verwendet, um die Anzeige bereits gelesener und noch ungelesener themen zu unterscheiden. Bitte bestätige, ob du Cookies zulassen willst oder nicht.

Ungeachtet deiner Entscheidung wird ein anonymer Cookie gespeichert, um zu vermeiden, dass du bei jedem Besuch erneut entscheiden musst. Du kannst deine Entscheidung jederzeit ändern.

Metahilfe: Was wir hier (nicht) tun - Informationen zum Thema Fragen und Hilfen im Forum.

Du kennst dich aus? — Prima. Unser Fragenbeantwortungs-Team freut sich immer über engagierte Verstärkung!


Metahilfe: Was wir hier (nicht) tun - Informationen zum Thema Fragen und Hilfen im Forum.

Du kennst dich aus? — Prima. Unser Fragenbeantwortungs-Team freut sich immer über engagierte Verstärkung!



[Bib]: Literaturtipps, -recherche, Bibliographisches  » nicht erledigtProblem mit dem Literaturverzeichnis

09.01.2014, 05:16:01,   Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 09.01.2014, 05:35:25 von Ruth
Beitrag #1
Problem mit dem Literaturverzeichnis
Hallo, ich schreibe gerade meine Abschlussarbeit Lächel Es läuft eigentlich ganz gut, ich habe aber ein paar spezielle Fragen zum Aufbau meines Literaturverzeichnis:
Meine Arbeit besteht aus einem theorielastigen Teil sowie einer angewandten Analyse.
Beim Theorieteil verwendete/ zitierte ich logischerweise fast nur Forschungsliteratur, jedoch auch ein Gedicht (Ringelnatz), eien Satz aus einem Roman und einen Forenbeitrag, also eine Internetquelle (darüber verliere ich je 3 Zeilen etwa). Der Forenbeitrag (es geht nicht um den Inhalt dieses Forenbeitrags, sondern um ein sprachliches Phänomen, das dort auftritt), der Satz aus dem Roman und das Gedicht sind sozusagen nur Belegliteratur innerhalb meines Theorieteils.


Bei meinem Analyseteil verwende ich viele Internetquellen, aber auch Liedtexte aus (Lieder)Büchern. Diese sind in meinem Anhang zu finden (reinkopiert) , da habe ich unter die Texte die Quelle angegeben. Aber die muss natürlich auch ins Literaturverz.Undecided

Soll ich nun mehrere Untergliederungen machen?
1. Forschungsliteratur
2.1 Belegliteratur (Gedicht)
2.2 Internetquellen

Analyse
1.1 Lieder aus Büchern (Belegliteratur)
1,2 Lieder aus dem Internet (Internetquellen)

Ich würde keine Nummerierung verwenden, das soll hier nur der Veranschaulichung dienen.

Bin gerade wirklich ratlos Traurig und wäre für jede Hilfe dankbar


Hier könnte Ruths Signatur stehen.
ZitierenZum Seitenanfang
09.01.2014, 07:57:49,
Beitrag #2
RE: Problem mit dem Literaturverzeichnis
Hallo,

ich habe ja beides schon gesehen: getrennt und nicht getrennt. Wo ich darüber nachdenke, werde ich gerade unsicher. Mein erster Impuls wäre gewesen, das Literaturverzeichnis gar nicht zu teilen.

Auf den ersten Blick finde ich auch hier nichts dazu. Ich habe einmal die Unterteilung so vorgenommen, wie du es gemacht hast, und habe das furchtbar um die Ohren gehauen bekommen. Seitdem teile ich das Literaturverzeichnis nicht mehr und nenne es im Zweifelsfall "Literatur- und Quellenverzeichnis". Um nicht doch irgendwelchen Punktabzug zu bekommen, könntest du nochmal bei deinem/r betreuenden/m Dozent/in nachfragen.


Math puns are the first sine of madness.
ZitierenZum Seitenanfang
09.01.2014, 13:12:50,   Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 09.01.2014, 13:52:24 von thf
Beitrag #3
RE: Problem mit dem Literaturverzeichnis
Ich habe bisher zwei mal so eine Trennung vorgenommen:

Einmal für eine literaturwissenschaftliche Hausarbeit, die, genau wie deine, aus einem Theorie- und einem Analyseteil bestand. Für beide Teile hatte ich eine getrennte Bibliographie, sowie für den zweiten noch mal in Primär- und Sekundärquellen sowie Hilfsmittel unterteilt. Ich fand das sauberer, die Korrektorin hingegen fand das unnötig (aber nicht schlimm) Zwinker

Ein zweites Mal habe ich das für eine (was wahrscheinlich relevanter sein dürfte) sprachtypologische Arbeit gemacht. Dort hatte ich getrennte Bibliographien für die eigentliche Forschungsliteratur, und für das Quellmaterial zu den 100 Sprachen, die ich mir angeschaut habe. Dieses Vorgehen sieht man in sprachtypologischen Arbeiten manchmal (Beispiel), aber auch eher selten, scheint mir (denke, das hängt bei Veröffentlichungen auch davon ab, wie der Verlag/die Zeitschrift das gerne hätte).

Was ich damit sagen will: Wenn man das Literaturverzeichnis teilt, dann würde ich allerdings versuchen, die Fragmentierung möglichst gering zu halten, z.B. nur in Primär- und Sekundärliteratur unterscheiden, oder so. Denn letztendlich dient das Verzeichnis ja dazu, die betreffenden Werke zu finden, und wenn man erstmal überlegen muss, in welche Kategorie das gehört, dann ist das irgendwie auch ein wenig verfehlt. Außerdem würde ich das von der Menge der Literatur abhängig machen. In ersten Fall waren es z.B. in den drei Teilbibliographien für den Analyseteil, zwei, vier und Fünf Werke -- etwas wenig vielleicht.

Und sonst halt, wie schon vorgeschlagen, einfach nachfragen Zwinker

ZitierenZum Seitenanfang
09.01.2014, 13:51:58,   Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 09.01.2014, 13:53:05 von Ruth
Beitrag #4
RE: Problem mit dem Literaturverzeichnis
Also es wäre rein theoretish korrekt, wenn ich gar nicht trennen würde (auch nicht Theorie- und Analyxeteil)
In etwa so:

Literatur- und Quellenverzeichnis (ALLES ausßer Ineternetquellen)
-
-
-

Internetquellen
-
-
-

Huh


Hier könnte Ruths Signatur stehen.
ZitierenZum Seitenanfang
09.01.2014, 14:06:34,
Beitrag #5
RE: Problem mit dem Literaturverzeichnis
Ganz banal gesagt: korrekt ist alles, was vollständig und nachvollziehbar ist. Alle Unterteilungen sind letztlich Stil- und Geschmacksfragen, über die man streiten kann. Bei Examensarbeiten o.ä. würde ich vielleicht den Weg gehen, mir eine schriftliche Anweisung (per Email) des Hauptbetreuers geben zu lassen, was gefordert oder gewünscht ist. Dann kann man sich hinterher darauf berufen.


Mitmachen, mitgestalten, mitwissen: Glottopedia: the free encyclopedia of linguistics
ZitierenZum Seitenanfang
09.01.2014, 21:10:41,
Beitrag #6
RE: Problem mit dem Literaturverzeichnis
Ich habe nochmal eine Frage hinsichtlich des Zitierens aus dem Internet, in diesem Falle Belegliteratur und in keinster Weise wissenschaftlich.
Ich nehme jetzt als Beispiel einfach mal diese Seite: musik.forum-online.de
Im Text würde ich einfach folgendermaßen zitierten:
Blabla (musik.forum-online.de, 2014) blabla

Und im Quellenverzeichnis: Literaturverzeichnis dann:

musik.forum-online.de (2014), http://www.musik.forum-online.de/de_DE/j...,2005.html, abgerufen am 09.01.2014.


Hier könnte Ruths Signatur stehen.
ZitierenZum Seitenanfang
09.01.2014, 21:57:50,
Beitrag #7
RE: Problem mit dem Literaturverzeichnis
In dem pdf-Dokument, das ich dir in meiner ersten Antwort verlinkt habe, findest du darauf eine Antwort.


Math puns are the first sine of madness.
ZitierenZum Seitenanfang
11.01.2014, 02:49:58,   Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11.01.2014, 03:37:30 von Ruth
Beitrag #8
RE: Problem mit dem Literaturverzeichnis
Danke, ich habe mir alles durchgelesen aber ich verstehe nicht, wie sich das in meinem Fall verhält Traurig Traurig, könntest du mir das an meinem Bsp. erklären (also das Fehlende ergänzen)? Ist es denn so nicht logisch, wie ich es gemacht habe... warum nicht? Ich würde hinter das "abegrufen am" oder "Stand:" eventuell noch die Uhrzeit setzen

Ich hätte noch eine Frage, sorry...
Ich habe ja auch ein Gedicht, das ich einem Gedichtband entnommen habe (ebenfalls Beleglit.), in diesem sind alle möglichen Gedichte aus unterschiedlichen Epochen enthalten und ich halte es einfach, wie wenn ich aus einem normalen Sammelband ziteren würde. Allerdings frage ich mich, ob ich im Literaturverz. auch das Erscheinungsjahr angeben muss, in dem das Gedicht zum ersten Mal in schriftlicher Form veräffentlicht wurde. Also Nachname, Vorname (1920/1999), "Name des Gedichts" In: Herausgeber (Hrsg.), Titel des Bandes.Ort: Verlag, Seitenangabe


Hier könnte Ruths Signatur stehen.
ZitierenZum Seitenanfang
11.01.2014, 12:53:36,   Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11.01.2014, 22:37:44 von thf
Beitrag #9
RE: Problem mit dem Literaturverzeichnis
(11.01.2014, 02:49:58)Ruth schrieb: Also Nachname, Vorname (1920/1999), "Name des Gedichts" In: Herausgeber (Hrsg.), Titel des Bandes.Ort: Verlag, Seitenangabe
Das ist nach meinem Eindruck gängig (bzw. ggf. in eckigen Klammern, insb. bei klammerlosen Stilen).

(Ansonsten noch: Streng genommen sind Gedichte in Anthologien selbst Zitate und eigentlich sollte man möglichst die Originalquelle (resp. eine entsprechende historisch-kritische Edition) zitieren oder zumindest einen Verweis auf die Originalquelle geben z.B. mit 's. a.' oder 'zitiert in'. Meinem Endruck nach macht das aber, insb. bei gängigen Anthologien kaum jemand. Da es bei dir ja nicht um eine literaturwissenschaftliche Betrachtung geht, sollte das also durchgehen. Sonst halt nachfragen, wie immer Lächel )

ZitierenZum Seitenanfang


Bookmarks

Gehe zu:

This forum uses Lukasz Tkacz MyBB addons.
Forum use Krzysztof "Supryk" Supryczynski addons.