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| » Wie entsteht eine Schriftsprache heutzutage?▶ Laut & Schrift, Syntax, Morphologie & Grammatik, Semantik & Lexik, Sprachliche Varianz |
| 04.02.2012, 16:44:43 | |||
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RE: Wie entsteht eine Schriftsprache heutzutage? (04.02.2012 16:11:18)Thiuda schrieb: Die Koreaner haben dazu noch im 15. Jahrhundert Hangul entwickelt um es der einfachen Bevölkerung möglich zu machen Lesen und Schreiben zu Lernen: http://de.wikipedia.org/wiki/Koreanisches_Alphabet Man beachte die folgenden Worte: (14.01.2012 14:41:34)janwo schrieb: ohne Beeinflussung einer anderen KulturMindestens die Idee, dass man Sprache mittels Pinselstrichen (usw.) festhalten kann, haben die Koraner von ihren chinesischen Nachbarn, zumal ja auch das Koreanische selbst zuvor mit chinesischen Zeichen oder Derivaten davon geschrieben wurde. Das System an sich ist eine Eigenkreation, aber die Inspiration dafür kam aus einem der besagten "Epizentren". Das ist beim Cherokee-Syllabar nicht anders. Mal ehrlich - man sieht, unbenommen aller Eigenständigkeit und Genialität, sowohl Hangul als auch Cherokee an, welche Schrift da als Vorbild für die Glyphen gedient hat. | |||
| 05.02.2012, 21:23:44 | |||
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| RE: Wie entsteht eine Schriftsprache heutzutage? Ach, übrigens kam gerade was Nettes zum Thema hereingetwittert: Belles Lettres schrieb:Zuschauerfragen zur Entstehung der Schrift (Typografie, Schriftgeschichte). Neues Video-Tutorial ▶ http://goo.gl/b51gB (nur .mp4)http://www.belleslettres.eu/video/schrif...fragen.m4v | |||
| 26.05.2012, 22:30:26 | |||
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RE: Wie entsteht eine Schriftsprache heutzutage? (13.01.2012 16:06:52)diman schrieb: Hallo Leute, Wir sollten eines nicht ganz aus den Augen verlieren: Schriftsprache bezeichnet als Fachterminus eigentlich eine Varietät oder ein Register einer Sprache, welche(s) durch die Charakteristika der Schrift bzw. des Verschriftlichtseins gekennzeichnet ist und der gesprochenen, mündlichen Sprache gegenübersteht. Als solche setzt diese Varietät das Vorhandensein einer Schrift(kultur) und zumindest einiger Verschriftlichungskonventionen voraus. Was wir bislang diskutiert haben war eher, wie eben so eine Schrift entsteht — sei es als System oder als Orthographie. Der Wortschatz ist nur marginal von Verschriftlichung betroffen. Es gibt zwar hin und wieder Termini, die überwiegend bis ausschließlich in der Schriftsprache vorkommen und natürlich auch die paar notwendigen Begriffe für die mit der Kulturtechnik Schrift verbundenen Gerätschaften, Materialien und Tätigkeiten, aber das fällt letztlich in einem Wortschatz nicht signifikant ins Gewicht. Was betroffen ist, ist allenfalls die (Recht-)Schreibung der Wortschatzelemente. Existiert haben muss der Wortschatz aber schon vorher. | |||
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