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 » Erledigt: Heute Heute neo-classical compounds versus native compounds

29.11.2008, 19:16:00
Beitrag #1
neo-classical compounds versus native compounds
Hi, ich habe mich soeben im Forum angemeldet, da mich eine Frage quält und ich durch diese Unklarheit in meinem Referat nicht weiterkomme. Der Text sagt: Compounds are formed from bound stems.
Im folgenden diskutiert er diese Aussage jedoch und sagt, dass es nicht immer zutreffen müsse. Zitat: In particular, free compounding of bound stems seems incompatible with the more obvious interpretations of wold based morphology.
Dabei geht er speziell auf das neoklassische Wort erythrocyte ein.

Ich weiß ja nicht, ob von euch schonmal jemand Spencers Morphological Theory gelesen hat, aber ich versteh hier nur Bahnhof Traurig

Viele Grüße,
Julie

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29.11.2008, 21:14:20
Beitrag #2
RE: neo-classical compounds versus native compounds
Solange Du auf dem Bahnhof den Anschluss bekommst, ist doch alles ok.
Ihre nächsten Reisemöglichkeiten:

Die Stämme dieser "neoklassischen" Komposita sind insofern gebunden und nicht frei, dass sie eben in den modernen Sprachen nur in solchen Komposita auftauchen. Weder erythro noch cyt(e) tauchen ja als freie Morpheme auf.

Gruß
j.


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30.11.2008, 15:17:39
Beitrag #3
RE: neo-classical compounds versus native compounds
Das heißt also, ich kann diese bound morphemes nicht frei kombinieren? Aber kannst du mir bitte erklären was das Zitat : "In particular, free compounding of bound stems seems incompatible with the more obvious interpretations of world based morphology. Was ist denn diese interpretation??

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30.11.2008, 20:42:30
Beitrag #4
RE: neo-classical compounds versus native compounds
Nein, das heißt es nicht. Freie Morpheme heißen nicht wegen ihrer Kombinierbarkeit so, sondern weil sie frei stehen können, d.h. ohne mit anderen Morphemen durch Komposition oder Derivation zusammengefügt zu sein. Gebundene Morpheme hingegen tauchen immer nur in Kombination mit anderen Morphemen auf.

Die freie Komponierbarkeit gebundener Stämme widerspricht der klassischen Auffassung insofern, als dass Komposition klassischerdings das Zusammenfügen freier Morpheme bezeichnet, während das Zusammenfügen freier mit gebundenen Morphemen Derivation ist, und die Zusammensetzung zweier (oder mehrerer) gebundener Morpheme in diesem klassischen Konzept nicht vorgesehen ist.
Dass es zudem Morpheme gibt, die sich lexikalisch-semantisch wie Wortstämme verhalten, aber morphologisch nicht (da gebunden und nicht frei), ist ebenfalls in dieser klassischen Sicht nicht enthalten.


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