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[Phon]: Phonetik & Phonologie  » Erledigt: Heute Heute Die Norddeutschen (hamburgischen) Aussprachevariationen des ⟨r⟩, ⟨e⟩ und ⟨a⟩
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18.08.2016, 14:43:39
Beitrag #1
95_bell Die Norddeutschen (hamburgischen) Aussprachevariationen des ⟨r⟩, ⟨e⟩ und ⟨a⟩
Hallo werte Linguistik-Genossen,

in einem Versuch, einige Fragen, die sich beim Schreiben meiner Masterarbeit herausgestellt haben, mal von außen betrachten zu lassen, wende ich mich mit diesem ersten Post an euch und hoffe, dass hier noch aktiv reingeschaut wird. :)

Mein Thema ist die hamburgische Stadtsprache und ihre Aussprachevariationen im Hochdeutschen. Also Dinge, wie [nɪç] für "nicht", [ˈbɪdə] für "bitte", [frɑːχ] für "frag" und so weiter. Die genaue Fragestellung und Methode soll hier fürs Erste nicht so wichtig sein – was zu klären ist, ist die Darstellung der hamburgischen Aussprache mithilfe der IPA-Symbole, insbesondere für die Phone der Grapheme ⟨r⟩, ⟨e⟩ und ⟨a⟩.

⟨r⟩
Gängigerweise werden für das Deutsche ja [ʁ], [r] und [ʀ] als Allophone für das alleinstehende ⟨r⟩ genannt und [ɐ̯] für die "diphthongisierte" Version in z.B. ⟨-ir⟩ ("wird"), ⟨-er⟩ ("Berg"), ⟨-or⟩ ("Wort") etc., aber ich bin der Meinung, dass diese Annotation nicht wirklich präzise ist. Kann es sein, dass das ⟨r⟩ in einer solchen Diphthong-Konstellation je nach vorangehendem Vokal anders realisiert wird? Ich versuche mal, genauerr darauf einzugehen:

- [a] -> [ʁ̞] (uvularer Approximant)
- [ɛ] -> [ʁ̞]
- [e] -> [ʌ̯] (diphthongisierter, ungerundeter halboffener Hinterzungenvokal; z.B. BE: "but", "up", "one")
(Ausnahme: ⟨-er⟩ im Wortauslaut (nicht im Silbenauslaut: "versagen" ist immer noch [fɛʁ̞ˈzaː gŋ̩]) -> [ɐ])
- [ɪ] -> [ʁ̞]
- [i] -> [ʌ̯]
- [ɔ] -> [ʁ̞]
- [o] -> [ʌ̯]
- [œ] -> [ʁ̞]
- [ø] -> [ʌ̯]
- [ʊ] -> [ʁ̞]
- [ u] -> [ʌ̯]
- [ʏ] -> [ʁ̞]
- [y] -> [ʌ̯]

Im Prinzip also immer die "kurzen" deutschen Vokale mit [ʁ̞] und die "langen" (technische Ungenauigkeiten, ich weiß) mit [ʌ̯]. Warum steht das in keine Literatur, dich ich finden kann? Bin ich komplett auf dem falschen Weg? Sind meine Ohren irgendwie kaputt? (Ich arbeite nebenher als professioneller Synchronsprecher und spreche durch meine Ausbildung quasi wie ein Nachrichtensprecher, also können wir einen Sprachfehler meinerseits beinahe ausschließen.)

⟨e⟩
Im Hamburgischen tendieren viele Sprecher (habe hierfür eine qualitative Interviewauswertung durchgeführt und wohne auch sonst schon mein Leben lang in Hamburg) dazu, das Schwa [ə] fast als [e] auszusprechen, aber eben nicht ganz. Ich habe mir stundenlang Beispiele angehört und sie mit Lauten aus anderen Sprachen, sowie den Aussprachebeispielen der IPA-Symbole verschiedenster Quellen verglichen, aber ich finde irgendwie kein passendes Zeichen. Habt ihr eine Idee? Müssen sonst diakritische Zeichen ran? Ist die präzise Annotation hier überhaupt wichtig, oder könnte ich in einer Fußnote anmerken, dass der als [e] festgehaltene Laut eigentlich zwischen dem [ə] und dem [e] liegt?
Beispiele: "bitte", "bekommen", "gemacht".

⟨a⟩
Im Hamburgischen passieren zwei weitere Dinge; eines bekannt und häufig, das andere ungewöhnlich und seltener:
- das ⟨a⟩ wird häufig näher "breiter" ausgesprochen und zum [ɔ] gebracht, was meistens als [ɑ] transkribiert wird. Ich meine aber, dass der tatsächliche Laut näher am [ɒ] liegt, bzw. zwischen den beiden stark schwankt. Wie seht ihr das?
Beispiele: "Hafen", "klar", "gerade", "ach".
- das [ɐ] an Wortenden wird meistens zu einem langen [aː] gestreckt, das ist bekannt, aber manchmal irgendwie auch näher zum [ɛ] gebracht. Ich habe das bei mehreren Sprechern verschiedener Generationen bemerkt, aber interessanterweise (bisher) nur beim Wort "voller". Ich kann mir das nicht erklären und es gibt mit Sicherheit noch weitere Wörter, bei denen das passiert. Wisst ihr, was ich meine? Ist [æ] das richtige Symbol dafür?

Soviel zu meinen Fragen. Ich hoffe, alles relativ klar ausgedrückt zu haben und freue mich auf die Diskussion. Sollten irgendwelche Fragen oder Unklarheiten bestehen, stellt sie bitte! Ich bin sehr daran interessiert, das hier mit euch zu erarbeiten. :)

Vielen Dank,
Kinnay

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21.08.2016, 10:20:39
Beitrag #2
RE: Die Norddeutschen (hamburgischen) Aussprachevariationen des ⟨r⟩, ⟨e⟩ und ⟨a⟩
Hat keiner eine Meinung dazu? Gibt es Unklarheiten? Oder sind meine Fragen einfach nur blöd?
Ich hatte mir zugegebenermaßen etwas mehr hiervon erhofft. Zwinker

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22.08.2016, 15:22:26
Beitrag #3
RE: Die Norddeutschen (hamburgischen) Aussprachevariationen des ⟨r⟩, ⟨e⟩ und ⟨a⟩
Hallo Kinnay,

wir alle hier beantworten die Fragen in unserer Freizeit, deswegen kann es auch mal ein wenig dauern, bis man eine Antwort erhält. Besonders, wenn es sich um ausführliche Fragen handelt, deren Beantwortung mehr als einen Satz erfordert. Also bitte nicht verzagen! Lächel Gerade momentan kann es sein, dass sich viele (und vielleicht auch gerade diejenigen, die Ahnung von dem Thema haben) im Urlaub befinden.

LG,

lingucat

@Kevin - Vielleicht kannst du helfen?


Math puns are the first sine of madness.
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22.08.2016, 23:26:15
Beitrag #4
RE: Die Norddeutschen (hamburgischen) Aussprachevariationen des ⟨r⟩, ⟨e⟩ und ⟨a⟩
Hallo,
sorry, ich hatte in letzter Zeit wenig Zeit. Ich versuche, mich die Tage dazu zu äußern.
Viele Grüße,
Kevin


"So the whole reason the French people can't really dance
Is because they haven't got the beat in their blood.
And why don't they live and breathe the beat?
Because their language has no tonic accent."
Martin Solveig ~ Heart of Africa
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24.08.2016, 10:49:48
Beitrag #5
RE: Die Norddeutschen (hamburgischen) Aussprachevariationen des ⟨r⟩, ⟨e⟩ und ⟨a⟩
Oh keine Sorge, ich verzage nicht! War auch nicht böse gemeint. Lächel
Ich hatte mir auf jeden Fall euren Disclaimer bzgl. der freizeitlichen Betreibung des Forums durchgelesen und deshalb auch ein paar Tage gewartet, bevor ich nachgefragt habe.

Alles gut, die Frage ist nicht super dringend. Würde mich natürlich trotzdem über ein paar eurer Gedanken freuen. Soll ja ein Dialog werden und keine definitive Beantwortung meiner Fragen.

Danke für die Mühe!

_____
EDIT:

In der Zwischenzeit habe ich mich mal herumgelesen und das Duden-Aussprachewörterbuch kommentiert zumindest meine Vermutung einer Färbung des /a/ zu einem [æ]: "Besonders in Norddeutschland kann /a/ im Vergleich zu /aː/ tendenziell in Richtung [æ] vorverlagert sein. In den Küstengebieten kann dieser Unterschied individuell deutlicher ausgeprägt sein, wenn gleichzeitig /aː/ auf regionalsprachlicher Grundlage tendenziell eher als hinterer Vokal [ɑː] ausgesprochen wird" (S. 64, §d).
Darüber hinaus wurde auch vermerkt, dass diese Änderung größtenteils für den Laut [ɐ] zutrifft, aber ich kann den genauen Passus nicht finden.

Bleiben die anderen Punkte. Zwinker

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27.08.2016, 12:10:01
Beitrag #6
RE: Die Norddeutschen (hamburgischen) Aussprachevariationen des ⟨r⟩, ⟨e⟩ und ⟨a⟩
(18.08.2016 14:43:39)Kinnay schrieb:  Hallo werte Linguistik-Genossen,
Heißt das nicht "Genießer" ? Aetsch


(18.08.2016 14:43:39)Kinnay schrieb:  ⟨r⟩
Gängigerweise werden für das Deutsche ja [ʁ], [r] und [ʀ] als Allophone für das alleinstehende ⟨r⟩ genannt und [ɐ̯] für die "diphthongisierte" Version in z.B. ⟨-ir⟩ ("wird"), ⟨-er⟩ ("Berg"), ⟨-or⟩ ("Wort") etc., aber ich bin der Meinung, dass diese Annotation nicht wirklich präzise ist. Kann es sein, dass das ⟨r⟩ in einer solchen Diphthong-Konstellation je nach vorangehendem Vokal anders realisiert wird? Ich versuche mal, genauerr darauf einzugehen:

[ ... ]

Im Prinzip also immer die "kurzen" deutschen Vokale mit [ʁ̞] und die "langen" (technische Ungenauigkeiten, ich weiß) mit [ʌ̯]. Warum steht das in keine Literatur, dich ich finden kann? Bin ich komplett auf dem falschen Weg? Sind meine Ohren irgendwie kaputt? (Ich arbeite nebenher als professioneller Synchronsprecher und spreche durch meine Ausbildung quasi wie ein Nachrichtensprecher, also können wir einen Sprachfehler meinerseits beinahe ausschließen.)

Die /r/-Vokalisierung nach Vokalen ist eigentlich in der germanistischen Literatur hinlänglich beschrieben. sie ist geradezu Merkmal für die niederdeutschen Varietäten bis hinunter ins Ruhrgebiet. In manchen Darstellungen zur Gegenwartssprache findet man auch entsprechende Tabellen und Schemata wo die "Scheindiphthonge" mit [ɐ] aufgeführt werden, z.B. im IPA-Handbuch, Kapitel Deutsch oder (vom selben Autor): Kohler, Klaus J.: Einführung in die Phonetik des Deutschen. 2., neubearb.. Aufl. Berlin: Schmidt, 1995, S. 85f. und 165. (Stichwort r-Vokalisierung), dort auch weiterführende Literaturhinweise.



(18.08.2016 14:43:39)Kinnay schrieb:  ⟨e⟩
Im Hamburgischen tendieren viele Sprecher (habe hierfür eine qualitative Interviewauswertung durchgeführt und wohne auch sonst schon mein Leben lang in Hamburg) dazu, das Schwa [ə] fast als [e] auszusprechen, aber eben nicht ganz. Ich habe mir stundenlang Beispiele angehört und sie mit Lauten aus anderen Sprachen, sowie den Aussprachebeispielen der IPA-Symbole verschiedenster Quellen verglichen, aber ich finde irgendwie kein passendes Zeichen. Habt ihr eine Idee? Müssen sonst diakritische Zeichen ran? Ist die präzise Annotation hier überhaupt wichtig, oder könnte ich in einer Fußnote anmerken, dass der als [e] festgehaltene Laut eigentlich zwischen dem [ə] und dem [e] liegt?
Beispiele: "bitte", "bekommen", "gemacht".

Ob und wie exakt phonetisch Du das transkribierst, hängt ganz stark davon ab, was du argumentieren willst. Wenn es unnötig präzise ist, lass es weg und mach die Fußnote. Wenn es ein en ernsthaften Unterscheid darstellt, sei präzise. (Wie genau man das dann transkribiert müsste evtl. ein Phonetiker sagen.)


(18.08.2016 14:43:39)Kinnay schrieb:  ⟨a⟩
Im Hamburgischen passieren zwei weitere Dinge; eines bekannt und häufig, das andere ungewöhnlich und seltener:
- das ⟨a⟩ wird häufig näher "breiter" ausgesprochen und zum [ɔ] gebracht, was meistens als [ɑ] transkribiert wird. Ich meine aber, dass der tatsächliche Laut näher am [ɒ] liegt, bzw. zwischen den beiden stark schwankt. Wie seht ihr das?
Beispiele: "Hafen", "klar", "gerade", "ach".
- das [ɐ] an Wortenden wird meistens zu einem langen [aː] gestreckt, das ist bekannt, aber manchmal irgendwie auch näher zum [ɛ] gebracht. Ich habe das bei mehreren Sprechern verschiedener Generationen bemerkt, aber interessanterweise (bisher) nur beim Wort "voller". Ich kann mir das nicht erklären und es gibt mit Sicherheit noch weitere Wörter, bei denen das passiert. Wisst ihr, was ich meine? Ist [æ] das richtige Symbol dafür?

keine Ahnung.
Aber mir fällt ein, dass Dir eventuell der Kollege Steffen Höder (Uni Kiel) weiter helfen könnte. Nimm einfach mal Kontakt mit ihm auf. Das ist ein ganz Netter.


Mitmachen, mitgestalten, mitwissen: Glottopedia: the free encyclopedia of linguistics
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27.08.2016, 12:30:48
Beitrag #7
RE: Die Norddeutschen (hamburgischen) Aussprachevariationen des ⟨r⟩, ⟨e⟩ und ⟨a⟩
(27.08.2016 12:10:01)janwo schrieb:  Die /r/-Vokalisierung nach Vokalen ist eigentlich in der germanistischen Literatur hinlänglich beschrieben. sie ist geradezu Merkmal für die niederdeutschen Varietäten bis hinunter ins Ruhrgebiet. In manchen Darstellungen zur Gegenwartssprache findet man auch entsprechende Tabellen und Schemata wo die "Scheindiphthonge" mit [ɐ] aufgeführt werden, z.B. im IPA-Handbuch, Kapitel Deutsch oder (vom selben Autor): Kohler, Klaus J.: Einführung in die Phonetik des Deutschen. 2., neubearb.. Aufl. Berlin: Schmidt, 1995, S. 85f. und 165. (Stichwort r-Vokalisierung), dort auch weiterführende Literaturhinweise.

Ich habe dieses Wochenende leider keinen Zugriff auf eine Bibliothek und kann deinen Verweis deswegen nicht nachlesen, aber klar, ich bin mir bewusst, dass die /r/-Vokalisierung sehr umfangreich beschrieben wird. Was ich ja meinte ist, dass ich nicht mir ihr einverstanden bin! (Oh, der Hochmut... :P)
Ich stimme zu, dass ein silbenfinales /er/ als [ɐ] ausgesprochen wird und dass das /r/ im 'Volksmund' nach anderen Vokalen ebenfalls als [ɐ̯] realisiert wird. In meinem krampfhaften Versuch, eine überregionale 'Standardaussprache' zu finden (welche ich in der Aussprache hochdeutscher Berufssprechenden gefunden zu haben glaube), habe ich die Meinung entwickelt, das /r/ werde nach Vokalen wie in meinem letzten Post beschrieben realisiert. Wie siehst du das persönlich?

(27.08.2016 12:10:01)janwo schrieb:  Ob und wie exakt phonetisch Du das transkribierst, hängt ganz stark davon ab, was du argumentieren willst. Wenn es unnötig präzise ist, lass es weg und mach die Fußnote. Wenn es ein en ernsthaften Unterscheid darstellt, sei präzise. (Wie genau man das dann transkribiert müsste evtl. ein Phonetiker sagen.)

Genau so wird es hier und für das [a]/[æ] gemacht! Danke. :)

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27.08.2016, 13:32:49
Beitrag #8
RE: Die Norddeutschen (hamburgischen) Aussprachevariationen des ⟨r⟩, ⟨e⟩ und ⟨a⟩
(27.08.2016 12:30:48)Kinnay schrieb:  Ich habe dieses Wochenende leider keinen Zugriff auf eine Bibliothek und kann deinen Verweis deswegen nicht nachlesen, aber klar, ich bin mir bewusst, dass die /r/-Vokalisierung sehr umfangreich beschrieben wird. Was ich ja meinte ist, dass ich nicht mir ihr einverstanden bin! (Oh, der Hochmut... Zunge)
Ich stimme zu, dass ein silbenfinales /er/ als [ɐ] ausgesprochen wird und dass das /r/ im 'Volksmund' nach anderen Vokalen ebenfalls als [ɐ̯] realisiert wird. In meinem krampfhaften Versuch, eine überregionale 'Standardaussprache' zu finden (welche ich in der Aussprache hochdeutscher Berufssprechenden gefunden zu haben glaube), habe ich die Meinung entwickelt, das /r/ werde nach Vokalen wie in meinem letzten Post beschrieben realisiert. Wie siehst du das persönlich?

Ich persönlich sehe erst einmal, dass meine Antwort vorhin ohne ausreichend Koffein im Hirn entstanden ist.

Warum ist das Hochmut? Wissenschaft lebt davon, dass alles hinterfragbar ist und hinterfragt wird. Eine Lehrmeinung aus den 1960ern muss heute nicht mehr gültig sein. Wenn Du den Verdacht (d.h. die Hypothese) hast (oder sogar Daten, die den Verdacht zur Theorie erheben), dann hab keine Scheu, das auch so darzustellen. Entweder kommt dann wer mit einem Gegenargument um die Ecke, oder Du bringst das Fach ein winziges Stückchen voran.


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02.09.2016, 19:28:53
Beitrag #9
RE: Die Norddeutschen (hamburgischen) Aussprachevariationen des ⟨r⟩, ⟨e⟩ und ⟨a⟩
Alles klar, cool, dann ziehe ich meine Ansicht hier mal durch. Hoffe, sie in meiner Arbeit gut genug mit Erklärungen zu unterstützen! Danke für die Ansichten. Lächel

Thema als "erledigt" markiert.

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